7 Dinge, die es nicht geben dürfte
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Hab ich aus dem PM Magazin, finde ich sehr interessant und lesenswert:
(Eine empfehlung, diese Zeitschrift zu beachten,
die seit Jahren leicht verständliche Wissenschft
"unters -interessierte- Volk" bringt GP Okt.2008
Noch heute bewegt jene verwunderliche Geschichte die Gemüter, die sich 1927 im Regenwald von Belize (damals Britisch-Honduras) ereignete. Der britische Abenteurer und Archäologe Fredrick Mitchell-Hedges war damals im Urwald unterwegs, um die Spuren einer untergegangenen Hochkultur zu erforschen, die er mit dem sagenhaften Atlantis in Verbindung brachte. Als seine Adoptivtochter Anna an ihrem siebzehnten Geburtstag über das Grabungsgelände streifte, entdeckte sie eine seltsame Leuchterscheinung: Zwischen alten Trümmern blitzte etwas Helles hervor. Die Arbeiter eilten herbei, räumten Schutt und Steine beiseite und fanden darunter einen Schädel, hergestellt aus reinem Bergkristall. Er war so groß wie ein menschlicher Totenkopf, mehr als fünf Kilogramm schwer und unglaublich perfekt gearbeitet.
Sofort strömten die Indios aus dem nahen Dschungel herbei, fielen auf die Knie und beteten. Ein alter Maya erklärte, der Schädel sei über 100000 Jahre alt und ein wertvoller Schatz seiner Kultur. Insgesamt gebe es 13 solcher Schädel. Sie enthielten Informationen über den Ur-sprung der Menschheit und Antworten auf die größten Geheimnisse des Lebens. Wenn man alle Schädel zusammenbringe, würden sie zu sprechen beginnen.
Mitchell-Hedges erklärte, der seltsame Fund sei mindestens 3600 Jahre alt und in einer unbekannten und höchst erstaunlichen Technik hergestellt. Man habe keine Ahnung, wie die Maya ihn hätten erschaffen können. Eine eingehende Untersuchung des Kopfes, die 1970 in den Labors des Computerherstellers Hewlett-Packard durchgeführt wurde, bestätigte seine erstaunlichen Eigenschaften:
? Der Schädel besteht aus reinem Quarz und ist gegen die natürliche Achse gearbeitet. Bei der Bearbeitung hätte er eigentlich in tausend Stücke springen müssen.
? Er wurde vermutlich erst mit Diamantwerkzeugen grob be-arbeitet und anschließend mit einer Mischung aus Sand und Wasser glatt geschliffen. Ge-schätzte Arbeitszeit hierfür: über dreihundert Jahre. »Das verdammte Ding dürfte eigentlich gar nicht existieren«, erklärte einer der Forscher.
Was hat das zu bedeuten? Waren die Mayas tatsächlich in der Lage, Gegenstände herzustellen, die wir auch mit moderner Technik nicht nachbauen können? Waren die frühen Hochkulturen weiter entwickelt als wir heute glauben? Oder sind hier übernatürliche Kräfte am Werk? Hatten die Menschen gar Besuch von Außerirdischen, die die seltsamen Fundstücke dagelassen haben ? wie Anna Mitchell-Hedges behauptet.
Die Antworten auf solche Fragen sind nicht einfach, denn überraschenderweise finden die Archäologen immer wieder seltsame Gegenstände, die sich nicht in die bekannte Historie einordnen lassen. Sie fallen aus der normalen Geschichtsschreibung heraus und werden »Out of Place Artefacts« genannt, zu Deutsch etwa: künstlich hergestellte Gegenstände an seltsamen Orten. So gibt es Batteriefunde aus vorchristlicher Zeit, Darstellungen von Glühbirnen im alten Ägypten, menschliche Eisenwerkzeuge, die in Sandsteinschichten eingeschlossen sind, und Computer aus dem alten Griechenland. Sind das alles Fälschungen? Oder müssen wir die Frühgeschichte des Menschen umschreiben?
Eines dieser Fundstücke ist die so genannte Batterie von Bagdad. Der österreichische Forscher Dr. Wilhelm König fand 1936 bei Ausgrabungen in Khujut Rabu?a in der Nähe von Bagdad ein 2000 Jahre altes Tongefäß der Parther, in dessen Innern sich ein Kupferzylinder befand, der einen Eisenstab umschloss. Der Kupferzylinder war mit Asphalt so in die Öffnung des Tonkruges geklebt, dass man ihn hätte mit Flüssigkeit füllen können. Im Zentrum der Flüssigkeit stand dann, vom Kupfer elektrisch isoliert, der Eisenstab. Wozu diente dieser ungewöhnliche Tonkrug?
Die Wissenschaftler hatten keine Ahnung ? bis Dr. König 1940 seine kühne These veröffentlichte: Der Krug könnte eine Batterie gewesen sein. Damit wäre dann der elektrische Strom nicht von Luigi Galvani (1737 ?1798) bei Froschschenkel-Ver-suchen entdeckt worden ? sondern fast 2000 Jahre früher.
Tatsächlich gelang es mehreren Forschergruppen (darunter einer im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim) nachzuweisen, dass dieser alte Tonkrug einst Elektrizität geliefert haben könnte. Dazu bauten die Wissenschaftler das Fundstück nach und füllten den Hohl-raum zwischen beiden Metallen mit Traubensaft. Ein angeschlossenes Messgerät zeigte: Zwischen Kupfer und Eisen entstand eine Spannung von 0,5 Volt ? nicht viel, aber immerhin! Mit geringem Aufwand konnten die Parther also aus der »Batterie« Strom ziehen. Doch wozu bloß? Stromleitungen, Glühbirnen, Telefone, Motoren, all das gab es ja damals noch nicht.
Oder doch? »Schon im alten Ägypten gab es elektrische Beleuchtung«, behaupten die Autoren Peter Krassa und Reinhard Habeck und widmen dieser These ein ganzes Buch. Kernstück ihrer Argumentation: Das Relief von Dendera. Auf diesem Wandbild aus der Zeit von etwa 50 v. Chr. ist ein ägyptischer Priester zu sehen, der einen riesigen, ballonartigen Gegenstand in den Händen hält. Im Innern des Ballons windet sich eine Schlange himmelwärts. Für Krassa und Habeck ist die Indizienlage klar: Das Relief ist eine technische Zeichnung, der Ballon eine Glühbirne, die aufwärts strebende Schlange der Glühfaden. Mit derlei elektrischen Licht hätten die ägyptischen Bauleute die dunklen Gänge be-leuchtet, während sie die Wände bemalten. Somit wäre auch erklärt, wieso sich keine Rußspuren in den Gängen finden.
Eine interessante Vermutung ? die allerdings ziemlich unwahrscheinlich ist. Denn die Batterien der Parther liefern zwar Strom, aber sehr wenig. Selbst um eine 1-Watt-Birne zu betreiben (ein sehr schwaches Birnchen!), müsste man vierzig Batterien des Bagdad-Typs zu-sammenschalten ? mit einem Gesamtgewicht von achtzig Ki-logramm. »Für die Beleuchtung aller ägyptischen Baustellen wären also 116 Millionen Batterien mit einem Gesamtgewicht von 233600 Tonnen nötig gewesen«, schreibt der Physiker Frank Dörnenburg.
Außerdem: Selbst heute gibt es keine so riesigen Glühbirnen, wie sie auf dem Relief dargestellt wurden. Aus gutem Grund: Sie wären lebensgefährlich. Die Implosionskraft eines luftleer gepumpten Glasbehälters steigt mit seiner Größe ? und auf der Glühbirne von Dendera würde allein der Luftdruck mit einer Kraft von 63 Tonnen lasten.
Fragt man Ägyptologen, so liefern sie eine ganz andere Deutung des Reliefs. Sie verweisen darauf, dass ägyptische Darstellungen immer symbolisch ge-meint sind: Die Wirklichkeit wird nie abgebildet. Die Stilisierung geht so weit, dass sich aus kleinen Ausschnitten manchmal komplette Gemälde rekonstruieren lassen.
Auf dem Relief von Dendera erkennen sie die Himmelsbarke des Sonnesgottes Re, die vorne in einer Lotosblüte endet. (Was andere als »Lampenfassung« und »Ka-bel« deuten). In der Mythologie der Ägypter stirbt die Sonne am Abend und wird morgens wiedergeboren. Daher ist ihr Symbol die Schlange, die ebenfalls nach jeder Häutung wiedergeboren wird. Auf dem »Schaltkas-ten« unterhalb der »Glühbirne« streckt der Gott Heh seine Arme empor und geleitet die Sonne über den Himmel. Das umstrittenste Element der Darstellung ist tatsächlich der »Lampenkolben« selbst. Ihn wissen die Ägyptologen auch nicht so recht einzuordnen. Er könnte »Landzunge« oder »Horizont« bedeuten, und dann würde das Relief von Dendera beschreiben, wie der Sonnengott am Morgen des Neujahrstages über den Himmel fährt.
Mit ziemlicher Sicherheit haben jedenfalls die Arbeiter, als sie dieses Relief schufen, nicht bei elektrischem Licht gemeißelt, sondern beim Schein von Öllampen. Aus dem Tal der Könige gibt es detaillierte Aufzeichnungen, an welchen Arbeiter Lampen ausgehändigt wurden, wie viele Dochte jeder erhielt, und wie viele er abends zurückbrachte. Und die fehlenden Rußspuren in den Gängen? Sie sind frei erfunden! In Wirklichkeit sind viele Decken verrußt, es mussten sogar schon ganze Felsenkammern deswegen restauriert werden.
Doch wenn die Batterien von Bagdad nicht zu Beleuchtungszwecken verwendet wurden ? zu was dann? Die einzige einigermaßen plausible Erklärung: um Statuen zu vergolden. Zum Galvanisieren genügen nämlich geringe Stromstärken und geringe Spannungen.
Tatsächlich gelang es, mit einem Nachbau der Batterie von Bagdad eine kleine metallene Statue zu vergolden. Dazu wurde die Statue in ein Flüssigkeitsbad mit aufgelöstem Goldsalz gelegt und an die Batterie angeschlossen. Nach zwei Stunden war die Figur mit Gold überzogen. So könnte es gewesen sein.
Dennoch bleiben viele Fragen offen: Wurden die Batterien wirklich für diesen Zweck verwendet? Kannten die Parther ein Verfahren zur Herstellung des Goldsalzes, das zum Galvanisieren nötig ist? Und warum finden die Archäologen dann ganz ähnliche »Batterien«, in denen Kupferstäbe in Kupferzylindern stecken? Mit zwei gleichartigen Metallen ist eine Stromerzeugung nämlich nicht möglich. Taugen die Tontöpfe von Bagdad also nur zufällig als Batterie und dienen in Wirklichkeit einem anderen Zweck?
Doch wir sollten unsere Vorfahren nicht unterschätzen. Was sie wirklich konnten, und was vor allem Einzelne von Ihnen konnten, ist ein paar Jahrtausende später kaum noch zu ermitteln. Womöglich gab es Genies und geniale Erfindungen, deren Spuren komplett verloren sind und von denen wir nie erfahren werden. Womöglich gab es sogar ganze Wissenszweige, von denen allenfalls Bruchstücke überlebten. Stoßen heutige Archäologen auf eines dieser Bruchstücke, stehen sie vor einem Rätsel.
Ein solches Fundstück könnte zum Beispiel der »Computer« von Antikythera sein. Gefunden wurde dieses bemerkenswerte Instrument von der Größe eines Schuhkartons kurz vor Ostern 1900. Schwammtaucher hatten vor der griechischen Insel Antikythera in 42 Meter Tiefe ein antikes Schiff entdeckt. Archäologen aus Athen bargen den Schatz und katalogisierten ihn: Töpferwaren, Wein, Statuen, Amphoren, Marmor- und Bronzefiguren. Offensichtlich ein Frachter aus dem ersten Jahrhundert vor Christus, der mit Luxuswaren beladen war.
Welch spektakulärer Fund darunter war, entdeckten die Forscher erst zwei Jahre später, als durch Trocknung ein verkrus-teter Holzfund aufplatzte und darunter ein verwitterter Zahnrad-Mechanismus zum Vorschein kam. Weitere 70 Jahre dauerte es, bis der Mechanis-mus durch Röntgenaufnahmen, Schriftstudien und sorgfältiges Restaurieren vollständig verstanden war. Es handelte sich um nichts weniger als ein astronomisches Vorhersageinstrument, ein Astrolabium, mit dem man die Sonnenaufgänge, die Bewegungen der fünf damals bekannten Planeten, die verschiedenen Mondphasen und die Tagundnachgleichen bestimmen konnte. Fast 30 Zahnräder griffen ineinander, alle aus demselben Stück Bronzeblech mit geringem Zinnanteil gefertigt, alle mit gleichartigen 60-Grad-Zähnen umkränzt.
An der Seite des Geräts befand sich eine Kurbel. Drehte man daran, so rotierten vier Zeigernadeln mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und verdeutlichten auf außen angebrachten Skalen die Positionen der Planeten am Nachthimmel.
Der Fund ist deshalb sensationell, weil es kaum glaubhaft erscheint, dass die Griechen solch ein kompliziertes Räderwerk herstellen konnten. Es ist in seiner Komplexität vergleichbar mit den ersten Uhrwerken ? die aber erst 1400 Jahre später erfunden wurden. Außerdem enthält der Gestirnsrechner von Antikythera ein Differenzialgetriebe: Zahnräder, deren Achsen auf anderen Zahnrädern kreisen. Erst 1828 wurde dieses Prinzip zum Patent angemeldet. Wieso kannten es die Griechen bereits 1900 Jahre früher?
Ist damit bewiesen, dass die Griechen ihrer Zeit um fast 2000 Jahre voraus waren? Oder sollte man Erich von Däniken folgen, der suggestiv fragt: »Von welchem astronautischen Paten stammt dieses kleine aufmerksame Geschenk?« Doch warum stellten dann die technologisch überlegenen Außerirdischen nur jene fünf Planeten dar, die die Griechen zur damaligen Zeit kannten und nicht gleich alle neun?
Da ist die ziemlich plausible Erklärung, dass die Entwicklung der Menschheit nicht so geradlinig verläuft, wie wir das ge-wöhnlich annehmen. Es gibt ein Auf und Ab des Wissens und der Fertigkeiten ? und es gibt Kenntnisse, die verloren gehen und später mühsam wiederentdeckt werden müssen. So erfand der Mathematiker Hero von Alexandria schon im ersten Jahrhundert nach Christus die Dampfmaschine und baute sogar zwei funktionierende Modelle. Doch wir kennen die Dampfmaschine heute nur als Erfindung von James Watt, der damit 1765 den Startschuss zur Industriegesellschaft gab. Auch Beton gibt es nicht erst seit der englische Fabrikant James Parker 1796 ein Patent darauf anmeldete, son-dern bereits seit römischen Tagen. Selbst die Sicherheitsnadel, angeblich 1849 erfunden, existierte bereits 3000 Jahre früher. Was also wussten Menschen vor 2000 Jahren wirklich?
»Sie kannten schon Flugzeuge«, behaupten einige Forscher. Als Beweis führen sie kleine Goldamulette aus Südamerika an. Diese nur knapp vier Zentimeter großen Miniaturen stammen aus der Tolima-Kultur und wurden vor rund 1500 Jahren als Grabbeigaben geschaffen. Man weiß nicht viel über die alten Völker im Gebiet des heutigen Kolumbien und noch weniger über die Orte und Umstände, unter denen die Goldamulette gefunden wurden. Die meisten können eindeutig zugeordnet werden: Es sind Haarnadeln, Ohren- und Nasenschmuck, Anhänger. Und dazwischen gibt es jene seltsamen »Nachbildungen von Insekten« ? die dem Space-shuttle ähnlicher sehen als jedem Insekt! Ein moderner Beobachter kann sich dem Eindruck kaum entziehen, Flugzeuge vor sich zu haben.
Um die Plausibilität dieser These zu testen, machten sich der Zahnarzt Dr. Algund Eenboom und der Luftwaffenoffizier Peter Belting an die Arbeit: Sie bauten aus Styropor und Balsaholz vergrößerte Kopien der Amulette im Maßstab 16:1, rüsteten sie mit Motor und Propeller aus und begaben sich damit auf einen Modellflugplatz. Die Sensation: Die Nachbauten der alten Amulette flogen perfekt und waren in der Luft sogar außerordentlich wendig. Ist dies ein Hinweis darauf, dass es sich bei den Amuletten tatsächlich um Flugzeugdarstellungen handelt?
Schwer zu sagen ? schließlich waren die Balsaflieger keine wirklichen Kopien. Die Forscher hatten in ihren Nachbau einiges an modernem Wissen über das Fliegen hineingesteckt: Sie hatten Motor und Propeller er-gänzt, Knubbel ausgespart, die den Windwiderstand erhöhen, einen spiralförmigen Riss im Flügel weggelassen, den Tragflächen ein aerodynamisches Profil verliehen und natürlich moderne Leichtbau-Materialien verwendet. Mit solchen Verbesserungen fliegt vielleicht auch der eine oder andere Nasenschmuck.
Und woher schließlich sollten die Inkas Flugzeuge kennen? Dass eine längst untergegangene Hochkultur bereits Flugzeuge gebaut haben soll, ohne dass wir davon heute Spuren finden, ist mehr als unwahrscheinlich. (Man bedenke nur: Metallgewinnung, Motorenbau, Treibstoffversorgung, Landebahnen; ein ganzer Industriezweig. Wir müssten Tausende von Spuren entdecken!)
Da ist es wahrscheinlicher, dass Außerirdische vorbeigeflogen sind und dieser Anblick Eingang in den Kunstschatz gefunden hat. Doch auch das ist nicht wirklich glaubhaft. Schließlich bräuchten fremde Besucher auf der Erde ja Raumschiffe, mit denen sie die luftleeren Weiten des Alls durchqueren können. Da machen Flügel einfach keinen Sinn.
Selbst die Annahme, die Außerirdischen hätten Aufklärungsflugzeuge mitgeführt, um die Erde erkunden zu können, ist nicht sehr plausibel. Dann hätten sie schon vor dem Aufbruch zur Reise wissen müssen, dass die Erde eine Atmosphäre besitzt, woraus sie besteht, und von welcher Dichte diese Atmosphäre ist. Sonst funktioniert die ganze Flugzeugkonstruktion ja nicht.
Sind die Amulette also doch Darstellungen von Insekten? Auch das ist unwahrscheinlich. Insekten ha-ben keine Deltaflügel, ihre Flügel setzen oben am Rumpf an und nicht unten. Außerdem haben weder Vögel noch Insekten ein senkrecht stehendes Schwanzruder. Die größte Ähnlichkeit hat das Amulett noch mit fliegenden Fischen. Aber Deltaform oder eine Kerbe hinter dem Kopf haben auch diese nicht.
Eine überzeugende Antwort gibt es nicht. »Das ist aber nicht schlimm«, meint dazu Dr. Willibald Katzinger, Direktor des Stadtmuseums in Linz und Organisator der Ausstellung »Die Welt des Unerklärlichen«, »wenn alles erklärt wäre, bräuchten wir nur Verwalter und keine Wissenschaftler mehr. Und wenn die Wissenschaft selbst nicht in Frage stellen würde, was sie als bewiesen sieht, gäbe es keinen Fortschritt. Manchmal ist es geradezu notwendig, auch ein wenig zu spekulieren.«
Also spekulieren wir ein wenig: Was ist zum Beispiel mit dem Dolch des Pharao? Am 6. November 1922 fand ein Grabungstrupp unter Leitung von Howard Carter im Tal der Könige in Ägypten das unversehrte Grab des Tut-ench-Amun. Sarkophage, Totenmasken, Truhen, Mumien, Goldschmuck: einen gewaltigen Schatz mit mehr als 5000 Fundstücken förderten die Ausgräber zu Tage. Das Mysteriöseste unter all diesen Fundstücken: ein wohl erhaltener Eisendolch ohne Rost. Eisen war zur damaligen Zeit wertvoller als Gold, selbst für den Pharao war es eine Kostbarkeit. Sein immenser Wert zeigt sich auch daran, dass er es noch im Tode an seinen rechten Oberschenkel gebunden trug.
Doch wie kam der Dolch in den Besitz des Pharao? Ist es tatsächlich ein »Out of Place Artefact«, wie es verschiedene Quellen im Internet behaupten? Dort kann man geradezu Un-glaubliches über den Dolch lesen: dass er aus rostfreiem Edelstahl gefertigt ist, dass er seltsamerweise nicht katalogisiert wurde, dass wir solch eine hohe Legierungsqualität heute nur unter Vakuumbedingungen herstellen können und dass ja die Ägypter damals weder Kenntnisse der Vakuumherstellung noch der Eisenproduktion hatten. Also ein mystisches Fundstück?
Manfred Sachse, Meisterschmied aus Deutschland und Präsident der Damaszener-Stahl-Forschungsgesellschaft, hat sich intensiv mit dem Fund beschäftigt. Doch aus welchem Material der Dolch besteht, weiß auch er nicht ? niemand weiß es: »Dr. Lukas, der die Funde damals untersucht hat, hat die Zusammensetzung des Eisens nicht analysiert, und das ist bis heute nicht geschehen.« Die Verwaltung des Ägyptischen Museums in Kairo verweigert die Herausgabe des Dolches zu Untersuchungszwecken. Alle Behauptungen über die verwendeten Legierungen sind daher frei erfunden. Dass der Dolch in 33 Jahrhunderten nicht gerostet ist, findet Sachse wenig verwunderlich. »Es muss in der Grabkammer beste trockene Bedingungen gegeben haben, denn alle Fundstücke waren ja in hervorragendem Zustand«, sagt er.
Und wie kam der Pharao an das gute Stück? Er könnte es im Ausland gekauft haben: Die Hethiter kannten zur damaligen Zeit schon die Technik der Eisenverhüttung. Zweite Möglichkeit: Es könnte sich um Eisen von einem Meteoriten handeln. Tatsächlich hieß Eisen zur da-maligen Zeit »schwarzes Kupfer vom Himmel«, und wenn man einen Meteoritenbrocken aus Eisen findet, braucht man ihn nur noch in die passende Form zu schleifen, und fertig ist der Dolch. Mit einigem Recht könnte er dann selbst als Außerirdischer bezeichnet werden!
Dieser Dolch besäße dann vielleicht sogar Kristallstrukturen, wie wir sie heute auf der Erde nicht herstellen können, denn manche Strukturen entstehen tatsächlich nur in Vakuum und Schwerelosigkeit. Wie gewöhnlich oder ungewöhnlich der Dolch wirklich ist, werden wir allerdings erst wissen, wenn es eine Untersuchung des Eisens gegeben hat. So lange bleibt alles Spekulation.
Wieder mal werfen die alten Funde mehr Fragen auf, als sie beantworten. Fest steht nur: Wer will, dass eine außergewöhnliche Er-klärung anerkannt wird, muss dafür auch außergewöhnliche Beweise präsentieren. Solange das nicht geschieht, ist die Erklärung nur eine Vermutung ? meist eine von vielen.
Ähnliches gilt für die These, dass die Menschen schon vor Hunderten von Millionen Jahren auf der Erde existierten. Manche glauben, dies mit dem »Hammer von London« belegen zu können. Dieses höchst ungewöhnliche Stück wurde 1936 von Spaziergängern in einem Flussbett nahe dem texanischen Dörfchen London in den USA gefunden. Das Gestein des Flussbetts ist über 100 Millionen Jahre alt, und hier fand sich ein fast kopfgroßer Stein, in dessen Inneren ein metallener Hammer mit ehemals hölzernem Stiel eingeschlossen war. Für die hauptsächlich in den USA aktiven Kreationisten ein Beweis, dass die Menschen schon vor 100 Millionen Jahren auf der Erde lebten! Kreationisten glauben an die unbedingte Wahrheit der Bibel und daran, dass es keine Evolution gibt. Nach ihrer Auffassung hat Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen; Veränderungen finden deshalb nicht statt.
Sollten also wirklich zu den Zeiten der Dinosaurier Menschen auf unserem Planeten herumgelaufen sein? Haben sie sich gar mit Eisenwerkzeugen gegen die Bestien gewehrt? Ist der Fund ein Beweis für diese These? Auf jeden Fall ist das Fundstück beeindruckend: Eingeschlossen wie ein frühzeitliches Fossil findet sich ein Metallkopf, der gut von einem Hammer aus dem 19.Jahrhundert stammen könnte. Wie kommt er in jahrmillionenalten Stein?
Des Rätsels Lösung könnte in diesem Fall ganz einfach sein: Vielleicht ist der Stein sehr jung. Unter bestimmten Bedingungen können nämlich flüssige Sedimente in nur wenigen Jahren zu festem Stein zusammenbacken. Bricht ein Teil davon ab und wird in ein Tal mit anderem Gestein gespült, ist die scheinbare Sensation perfekt. Und tatsächlich wurde der versteinerte Hammer nicht aus festem Gestein herausgebrochen, sondern lag als Findling im Tal herum. Es kann also entweder der Hammer außerordentlich alt oder der Stein außerordentlich jung sein. Nur eine genaue Untersuchung des Steins hilft hier weiter.
Es ist wirklich nicht so einfach, im Chaos widerstreitender Theorien den Überblick zu bewahren. Eigentlich hilft nur eines, das Richtige vom Falschen zu unterscheiden (und dabei sein Vergnügen zu haben): wundern und staunen! Es ist vielleicht eine Art Zaubermedizin gegen geistige Verengung. Wer das Staunen beherrscht, wirft jeden Morgen eine Lieblingsthese über Bord ? wie es der Verhaltensforscher Konrad Lorenz jedem guten Wissenschaftler empfohlen hat. Mit Faszination sieht der Staunende, wie immer neue Erklärungen an der Wirklichkeit zerschellen. Was am Ende bleibt, ist die (zugegeben unbequeme) Erkenntnis, wie wenig wir wissen ? und dass vieles ein Rätsel bleibt.
Das kleinste Rätsel ist übrigens der anfangs erwähnte Kris-tallschädel: Er ist eine schlichte Fälschung; auch das kommt vor. Der Abenteurer Fredrick Mitchell-Hedges hat ihn nicht 1924 im Urwald gefunden, sondern 1943 auf einer Auktion in London für 400 Pfund ersteigert. Unter polarisiertem Licht zeigen sich eindeutige Spuren der maschinellen Bearbeitung, und auch die Untersuchungen im Labor des Computerherstellers Hewlett-Packard lieferten reinen Unsinn: Bergkristall hat keine besondere Kristallachse, und deshalb gibt es auch keine falsche Bearbeitungsrichtung. Heutzutage kommt man übrigens bequem an solche Schädel: Man kann sie übers Internet bestellen.
In diesem Fall bleibt nur ein einziges Rätsel ungelöst: Wie konnte sich die Mär vom wunderkräftigen Schädel so lange halten?
Leserzuschrift in einem Forum .....
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Astronauten-
götter in Europa?
von Sandra Grabow
und Mario Ringmann
Seit dreizig Jahren suchen Wissenschaftler nach Beweisen von außerirdischen Besuchern. Manche reisen um die ganze Welt, um den endgültigen Nachweis zu finden. Man muß das nicht tun, denn viele Rätsel liegen direkt vor unserer Haustür.
Als Beispiel möchten wir Val Camonica nennen. Es liegt etwa hundert Kilometer von Mailand entfernt. Vor zwölftausend Jahren endete hier die Eiszeit. Damals war es ganz anders als ein gastlicher Ort. Und trotzdem ist der Wissenschaft wenig über das "Tal der Götter", unweit des Städtchens Capo di Ponte, bekannt. Man kann unzählige Steingravuren entdecken, die nicht in das herkömmliche Bild der Vergangenheit passen. Wollen die Wissenschaftler hier nicht genauer forschen ? Die Wissenschaftler des Steinzeitzentrums für prähistorische Forschung in Val Camonica, forschen zwar, sprechen aber nicht gern darüber. Sie sagen, es gäbe zwanzigtausend Steingravuren, aber es ist schon von einhunderttausend die Rede, die letzte Zahl scheint sogar unglaublich zu sein - eine Million!
Außeridische in Val Camonica?
Die Steingravuren sollen 10.000 vor Christus bis in die Tage der Römer erschaffen worden sein. Die Gravurensammlung ist so groß, nirgendwo auf der Welt konnte man eine ähnliche finden. Die Einwohner schienen nur noch eins im Kopf zu haben, Steingravuren zu ritzen. Aber was ließ sie davon nicht mehr los kommen? Warum waren sie auf einmal so künstlerisch aktiv? Waren es Besucher aus dem All, die sie so zu verewigen versuchten?
Cemmo III - der bekannte Felsmonolith liefert hierzu packende Antworten. Auf dem Monolithen wurde eine seltsame Szene für die Ewigkeit festgehalten. Auf der Vorderseite 80 mal 130 Zentimeter groß, sehen wir eine "Prozession." Soll es eine Begrüßung sein, oder vielleicht ein Abschied? Zwölf Menschen die sich an Händen fassen, stehen da einer größeren Gruppe menschenähnlichem Wesen gegenüber. Diese erinnern uns mit ihren Strahlenhelmen an heutige Astronauten. Von solchen Astronautengötterdarstellungen wimmelt es nur so in Val Camonica. Sollen diese Gravuren, Botschaften an die spätere Generation sein, die wir leider nicht entschlüsseln können? Beim Dörfchen Cran Falto wurde auf einer Fläche von mehreren Quadratmetern eine unglaubliche Karte in den Stein geritzt, Der Architekt Cesare Borgna fand heraus, daß die komplizierte Gravur eine korrekte Karte darstellt. Der Professor Stuart Pigott hat nachgewiesen, daß verschiedene prähistorische Karten in Val Camonica vor Jahrtausenden angefertigt wurden!
Es gibt aber noch weitere so sensationelles zu berichten. Desweiteren gibt es Hinweise auf unterirdische Metallvorkommen. Das ist paradox! Wird doch von der Wissenschaft schon immer behauptet, in Val Camonica wurde kein Metall von Steinzeitmenschen verwendet. Sollte dieses für spätere Generationen sein?
Seit der Mensch Raumfahrt betreibt, kann er Hinweise auf prähistorische "Götterbesuche" mit anderen Augen deuten. In Val Camonica gibt es viele Hinweise, die auf Besuche von Astronautengöttern schließen lassen.
Unserer Meinung nach, müßte die Steinzeitkunst in Val Camonica endlich wieder gründlicher untersucht werden, vielleicht von "Laien", die dazu in der Lage sind, weil diese keine "wissenschaftlichen Scheuklappen" tragen und unvoreingenommen an die Sache herangehen.
Ein Vorteil, die Laien lehnen phantastische Interpretationen nicht ab, nur weil sie nicht in Meinungsbilder einiger Menschen passen!
Die Suche lohnt sich bestimmt.
Das Rätsel von Antikythera - Ein "moderner" Computer?
Wir leben im Computer-Zeitalter. In der Fachliteratur und in vielen anderen Veröffentlichungen werden die frühesten Exemplare eines Computers, im 18. Jahrhundert und zu Beginn des 19. Jahrhunderts gennant. Dies ist alles richtig. Aber als ältester Computer, ist der aus dem 1. vorchristlichen Jahrtausend datierte mechanische Rechner.
In der Ägais zwischen Kreta und Kythera liegt Antikythera (vor Kythera). Um 1900 um die Osterzeit, landete ein Schwammtaucherschiff, unter Kapitän Demitros Condos, dort nach einem schweren Sturm. Nach den Reparaturarbeiten war es noch immer unmöglich die Insel zu verlassen. Taucher untersuchten in der Zeit den Meeresboden.
Nach dem ersten aufregenden Tauchgang von Elias Stadiatis, tauchte der Kapitän selbst und entdeckte ein Schiffswrack, mit Statuen. Das Schiff war um 80 vor Christus gesunken. Leider konnte die Ladung damals noch nicht geborgen werden. Erst ein halbes Jahr später kehrte der Kapitän und seine Besatzung auf die Insel zurück. Condos hatte jetzt die Unterstützung der griechischen Regierung. Trotz der schwierigen Bedingungen und einiger Unterbrechungen, gelang es schließlich doch die Ladung zu bergen. Die Schätze aus dem Wrack kamen in das Nationalmuseum von Athen. Der eigentliche Fund jedoch, wurde kaum zur Kenntnis genommen. Archäologen sind auf Kunstdenkmäler aus und nicht auf Technik. Und eben diese Technik ist die eigentliche Sensation des Wracks aus vorchristlicher Zeit!
Erst ein Jahr später, nämlich am 17.Mai 1902, bemerkte Spiridon Stais, daß ein Klumpen des sagenhaften Fundes garnicht so uninteressant ist. Mit Verwunderung glaubte er Zahnräder zu erkennen. Jedoch um den Fund nicht zu zerstören, beließ er es bei seinen Beobachtungen. Aufgrund von Zeitmangel, konnte er sich nicht weiter dem sensationellen Fund widmen. Dadurch geriet alles nach einiger Zeit wieder in Vergessenheit, in der Rumpelkammer des Museums.
Dort lagerte er sechzig Jahre, bis er 1958, wiederentdeckt wird, von dem Engländer Derek de Solla Price (heute Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Yale in Amerika). Voller Euphorie stellte er fest, daß dieses einzigartige, unvergleichbare Fundstück im hellischen Zeitalter nicht hätte geben können und dürfen. Laut dem Wissen über die Wissenschaft der Technologie dieser Zeit. Die Zahnräder waren selbst für moderne und technische Maßstäbe absolut exakt. Diese Entdeckung wirft Fragen auf.
Welche Hochkultur vor über zweitausend Jahren konnte ein technisch so meisterhaftes gearbeites Räderwerk hervorbringen? Was stellt das Räderwerk dar? Price ließ sich davon Röntgenaufnahmen anfertigen. Mindestens vierzig Zahnräder gehörten zu dem Gerät, daß ließ sich jetzt feststellen. Offensichtlich schien es eine recht komplizierte Rechenmaschine zu sein.
Neun verstellbare Skalen scheint dieser zu haben. Auf der Grundplatte waren drei Achsen befestigt und das mit einer erstaunlichen Genauigkeit. Wozu überhaupt diente diese Maschine, dieser Computer?
Der Yale-Professor rechnet die Maschine von Antikythea zu den bedeutesten und grundlegendensten Konstruktionen, aller Zeiten zu. Er schrieb einmal: "Der ganze Mechanismus ist ein Rätsel. Die Röntgenaufnahmen" - die übrigens mit den hochmodernsten Geräten gemacht wurden - "lassen ein überaus kompliziertes Getriebe erkennen. Das ganz und gar Rätselhafte daran ist, daß nach allen unseren bisherigen Kenntnissen von der Antike die Alten Griechen überhaupt kein Interesse an experimenteller Wissenschaft hatten. Um so sonderbarer also, daß die dann ein solches Gerät bauten."
Wie auch immer, die Rechenmaschine paßt nicht in die Geschichte der Griechen!
Der Professor vergleicht das Werk etwa so: "Die Existenz dieses Rechners aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert entspricht etwa derselben Wahrscheinlichkeit, als hätte man im Grab von Tutenchamun Flugzeugmodelle als Grabbeigabe gefunden."
Vielleicht ist dieser Vergleich garnicht so abwegig. Zwar fand man keine Flugzeugmodelle im Grabe des Pharaos im Tal der Könige. Aber bei Sakkara, bei den Stufenpyramiden fand man in einer Grabgruft etwas, was einem Flugzeug verblüffend ähnlich sieht. Jahrtausende alt, mit einer Spannweite von achtzehn Zentimetern und aerodynamisch, wohldurchdacht, nach einem Expertenurteil.
Der Experte Dr. Arthur Poyslee vom Aeronautical Institute New York. Er schreibt: "Die Annahme, daß es sich dabei um Fisch- oder Vogeldarstellungen handle, ist bei näherer Betrachtung sehr unwahrscheinlich; schon deshalb, weil man sich Vögel mit derart präzisen Tragflächen und senkrecht hochgestellten Heckflossen nicht recht vorstellen kann..."
Der Vergleich mit dem spekulativen, authentischen Flugzeugmodellen aus der Antike, möchten wir nur kurz am Rande erwähnen.
Aber der Rechner aus dem ersten Jahrhundert vor Christus, der wahrscheinlich "erste Computer der Welt", ist nach wie vor ein "ungelöstes" Rätsel!
Unterirdische Rätsel in der Türkei Wir möchten unsere Reise aus der Türkei weiterführen. Viele Touristen strömen Jahr für Jahr hierher um sich die "Unterirdischen Städte" anzuschauen. Bekannt sind uns vor allem die Städte aus der Literatur, vieles wurde schon darüber geschrieben.
Über die Erschaffung streiten sich die Gelehrten, die einen sagen jene Bauten wurden von Christen erbaut, aber dies wurde auch schon wieder in Frage gestellt, denn niemand kann heute genau sagen, wer die Erbauer waren.
Vor Jahrmillionen schütteten die Vulkane Erciyes Dagi (3916 Meter) und Hasan Dagi (3253 Meter) Lavamassen auf das Land zwischen den heutigen Ortschaften Kayseri und Aksaray. Aus der erstarrten Lavamasse schuf die Natur oft kuriose, aber dennoch phantastisch anmutende Riesengebilde.
Viele dieser steinernen Säulen und pilzähnlichen Gebilde sind ausgehöhlt. Diese traumhafte Landschaft mitten im Herzen Anatoliens würde jeden in ihren Bann ziehen.
Mönchszellen im Inneren dieser Steinformation sind reich verziert mit christlichen Motiven, die Farben wirken sehr frisch, auch wenn manche aus der ersten Hälfte des ersten Jahrtausends unserer Zeitrechnung stammen. Die unterirdischen Städte sind wesentlich älter, wahrscheinlich Jahrtausende älter!
Derinkuyu, liegt in Mittelanatolien knapp fünfzig Kilometer von Nidge entfernt. Diese unterirdische Stadt, wurde erst 1963 entdeckt und das auch sehr zufällig. Kaymakli eine weitere Stadt, sie ist etwa acht Kilometer von Derinkuyu entfernt.
Wenn viele Leser jetzt denken, die Luft in den unterirdischen Städten sei sehr stickig, der hat sich getäuscht. Das alte Luftschachtsystem muß von unglaublicher architektonischer Kunst erbaut worden sein. Leider ist bis heute sehr wenig darüber bekannt. Bis heute wurden tausendfünfhundert kleinere und zweiundfünfzig Be- und Entlüftungsschächte (bis zu achtzig Meter tief) entdeckt. Kein Wissenschaftler der Erde kann wirklich glaubhaft erklären, wie das komplizierte System angelegt wurde. Stehen wir vor einem Rätsel? Es müssen umfangreiche Berechnungen darüber bekannt sein und man muß diese voraussetzen. Den Erbauern lediglich traute man nur einfache mathematische Kenntnisse zu. Schade, daß sie uns nicht aufklären können. Weiterhin sind die Anlagen mit einer faszinierenden Röhrensystem ausgestattet, jeder kann alles mithören. Man kann wirklich alles hören!
Man erfährt weiterhin, daß einst viele unterirdische Wohnanlagen miteinander verbunden waren. Die Gänge müssen mehrere Kilometer lang gewesen sein. In Derinkuyu soll einst unterirdisch Wein gelagert worden sein. Dreizigtausend (!) Liter, so groß sind die Zisternen, müßte man dann einst gespeichert haben. Unser Kollege Walter-Jörg Langbein schrieb hierzu: "...dann müssen die Bewohner von Derinkuyu recht trinkfreudige Gesellen gewesen sein."
Aber wer hat denn nun die Anlage erbaut? Die Christen mit Sicherheit nicht, denn man kann keine christlichen Motive entdecken. Ein Forscher namens Martin Urban vermutet, daß die Anlage um die Wendezeit des achten und neunten vorchristlichen Jahrhunderts, entstanden ist. Erich von Däniken sieht es ganz anders, für ihn sind es Luftschutzbunker für zigtausende von Menschen. Aber für welchen Zweck die Anlagen nun dienten, daß können wir auch nicht beantworten. Für uns ist es wieder ein Menschheitsrätsel, daß auf Entschlüsselung wartet.
Stonehenge - Ein interstellares Observatorium?
Unweit der Grafschaft Wiltshire, nicht weit von der Stadt Salisbury, liegt vielleicht das größte Menschheitsrätsel Europas. Jeder wird schon einmal davon gehört haben, nämlich die bekannten Steinkreise von Stonehenge.
Die faszinierenden Steinkreise sollen etwa 3100 vor Christus entstanden sein. Stonehenge ist eine gigantische Anlage, riesige Steinblöcke formen den Kreis. Wer aber hat die Anlage erbaut ? Waren es Priester oder Astronomen, keiner weiß es ? Die Leute, die die Anlage erschufen, müssen ein ungeheures Wissen von astronomischer Beobachtung gehabt haben. Man stelle sich das ungefähr so vor. Menschen beobachten Sonne, Mond und Sterne, markieren sich die Punkte mit Schnüren oder Steine, so oder so muß es damals gewesen sein. Aber Stonehenge entstand nicht auf einmal, nein, es wurde nachgewiesen, daß es in mehreren Bauetappen erbaut wurde. Eine Schrift gab es damals auch nicht, also kann doch nur die Theorie mit den Markierungen in Frage kommen.
Wir sehen in der Anlage eine Art astronomischen Kalenders. Dazu konnte der Astronom Prof. Dr. Gerald Hawkins, Antworten liefern. Er nahm sich einen Computer, gab 7140 Daten ein und schon war die Sensation perfekt. Hawkins wollte lediglich nur wissen, welche Zusammenhänge, außerhalb der Wahrscheinlichkeit zutreffen.
Ist Stonehenge nun ein interstellares Observatorium ?
Nachdem der Wissenschaftler das eigentlich nachgewiesen hat, besteht kein Zweifel, es kann nur so sein !
Aber Stonehenge hat nicht nur dieses Rätsel, es geht weiter.
Am 21.Juni, der Tag der Sommersonnenwende, passiert jedes Jahr folgendes Szenario: Die Sonne geht über dem Fersenstein auf, das ist ein Monolith außerhalb der Anlage von Stonehenge. Und genau zwischen den Toren, bewegt sich die Sonne hindurch. Aber nicht nur das, am 21. Dezember passiert folgendes: Es entsteht der Eindruck, als würde die Sonne kurz stehenbleiben, genau zwischen den beiden Blöcken ! Entscheidend von Bedeutung ist das Licht- und Schattenspiel der Monolithen und das gleiche unglaubliche Spektakel geschieht mit dem Mond !
Es kann doch alles nicht nur dem Zufall überlassen worden sein? Es ist doch alles genau berechnet worden, aber wer sind nun die Erbauer? Wie gesagt, keine zuverlässigen Angaben gibt es.
Wenn wir nun schon bei Sensationen sind, in Stonehenge gibt es noch eine. Der Astronom Mike Saunders stellt fest, daß Stonehenge ein verkleinertes Modell unseres Sonnensystems ist! Aber sind nicht die elliptischen, sondern die durchschnittlichen Bahndistanzen wiedergegeben.
Eine Sensation jagt die andere in Stonehenge. Jeder kann das Menschheitsrätsel jederzeit besuchen und sehen, daß es nun einmal so ist. Wollte uns jemand eine Botschaft, für die Ewigkeit hinterlassen ? Es scheint so zu sein, jedenfalls kann man das nicht außer acht lassen.
Vielleicht ist Stonehenge eine Botschaft für die Menschen, die die Zukunft noch vor sich haben. Bis heute kann kein Mensch genau sagen, was hinter dem Rätsel von Stonehenge steckt.
Seit dreizig Jahren suchen Forscher in aller Welt nach Hinweisen auf vorgeschichtliche Astronautenbesuche. Vieles spricht dafür, daß vor Jahrtausenden tatsächlich fremde Intelligenzen auf der Erde waren - auch in Europa. Waren sie in Val Camonica, in Italien? Wurden sie in steinzeitlichen Ritzzeichnungen verewigt? Ließen sie Metallvorkommen in einer Jahrtausende alten Landkarte verewigen? Handelt es sich bei dem Computer von Antikythea um einen Computer, der mit fremder Hilfe hergestellt wurde? Wurden - etwa in Ägypten - vor Jahrtausenden Sichtungen von Flugzeugen in kunstvollen Modellen verewigt? Hatten die Menschen vor Jahrtausenden Angst vor den Besuchern aus dem All? Flohen sie vor ihnen in unterirdische Städte? Wurde erstaunliches Wissen, das nicht irdischen Ursprungs sein kann, zunächst mündlich weiter gereicht - und in Gestalt von gigantischen Felsmonolithen (Stonehenge!) so festgehalten, daß es Ewigkeiten überdauern würde?
Fragen über Fragen, Rätsel über Rätsel. Rätsel bleiben bestehen. Werden wir je die Antworten finden? Hinterließen die "Astronautengötter" - auch in Europa - ganz bewußt ihre Spuren, so daß eines Tages von intelligenten Menschen Fragen gestellt würden wie "Sind wir allein im Universum? Gibt es intelligente Lebewesen im All? Waren sie in grauer Vorzeit auf der Erde?" Vielleicht können wir diese Fragen beantworten, in einer Zeit, da nun Raumfahrt zur Selbstverständlichkeit geworden ist. "Warum sollten Außerirdische auf der Erde gewesen sein?" fragen Skeptiker gern. Die Frage muß neu formuliert werden: Warum denn eigentlich nicht?
Quellen: Däniken, Erich von, Auf den Spuren der Allmächtigen, Goldmann, 1993
Langbein, Walter-Jörg, Astronautengötter, Berlin 1995
Langbein, Walter-Jörg, Bevor die Sintflut kam, München 1996
Persönliche Anfrage bei Walter-Jörg Langbein, Faxantwort vom 14.01.1997
Persönliche Anfrage bei Walter-Jörg Langbein, Faxantwort vom 15.01.1997
http://www.coasttocoastam.com/shows/2005/05/19.html lost technologies
Jonathan Gray Images
Jonathan Gray has provided us with these images and captions to accompany his presentation on ancient technology.
Ancient 3-dimensional map (similar to aerial survey maps)
Lense found in 2000 year old North African tomb
Pillar of non-rusting iron
Chinese aluminium belt
Electrically-charged disc
Ancient models of flying vehicles
Excavated from a great depth around 1990-1991.
The enormous ancient artifact dwarfs the dumpster on left side.
Five or six others were reportedly unearthed.
Then reburied in same area, on US govt. owned property.
Surface of the mystrerious apparatus is covered with hierolyphics (second photo).
Previous images Jonathan Gray sent us can be viewed here.
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Die Glimmerkammer in Teotihuacan
aus der Sicht Erich von Dänikens
Auf eine echte Überraschung meiner 1983er Exkursion nach Teotihuacän wies mich Gerardo Levet hin, ein mexikanischer Ingenieur, mit dem ich seit Jahren befreundet bin. Er hatte mich zu einem noblen Nachtessen ausgeführt. »Hast du eigentlich in Teotihuacan schon die Kammer mit den großflächigen Schichten von Glimmer gesehen?« fragte Gerardo schon beim Aperitif. »Keine Ahnung!« »Solltest du aber sehen! Ein alter Freund, Archäologe, hat mir davon erzählt und gestanden, daß seine Zunft vor einem Rätsel steht. Es gibt nämlich in Mexiko kaum Glimmer, aber in Teotihuacän wurde er großzügig eingesetzt, ganze Schichten davon wurden zwischen Gesteinsschichten künstlich eingezogen ... Von dem Glimmerraum aus sollen zwei Röhren zu einer kleinen Kammer führen... «, sagte mein Freund in strenger Vertraulichkeit, weil diese Entdeckung offenbar als "top secret" behandelt wird. »Du sollst es wissen. Immerhin müssen die Steinzeitler von den besonderen, einmaligen Eigenschaften des Glimmers eine ganze Menge gewußt haben, schließlich gibt es in unserem Land nur ganz wenig, er muß also aus Brasilien oder den USA importiert worden sein oder anderswoher... «
Nach Absolvierung meines feststehenden Reiseplans war ich dann selbstverständlich nochmal in Teotihuacan. (...) Keiner der Wächter, die ich nach der Glimmerkammer befragte, hatte eine Ahnung davon. Wir - Ralf, Helmut Werb, Journalist und Berufsfotograf - marschierten den Boulevard »Weg der Toten« rechtsseitig hinauf und linksseitig bis zur Zitadelle zurück. Ein englisch sprechender Reiseleiter erzählte seiner Gruppe etwas von magnetischen Feldern, die längs des Boulevard festgestellt worden seien; das war, wie mir schien, ein Mann mit speziellen Kenntnissen. Er gab Auskunft: »Von hier, von der Zitadelle aus gesehen, finden Sie den Glimmer knapp einen Kilometer vor der Sonnenpyramide. Halten Sie sich rechts, dann sehen Sie eine Tafel mit der Aufschrift "Mica"! Sie werden aber die Kammer nicht zu Gesicht bekommen, sie ist mit zwei Eisenplatten verschlossen. « Mica heißt zu deutsch Glimmer. Wir waren also auf den richtigen, sogar offiziellen Weg gewiesen.
An der per Schild fixierten Stelle hing eine Eisenplatte in einem Gestell und schirmte, wenige Meter dahinter, eine zweite ab; beide Platten waren an Ketten im Boden verankert, die mit klobigen Schlössern versehen waren. Wir inspizierten die Anlage und überlegten, um ehrlich zu sein, wie sich die Schlösser, wenn nötig, mit sanfter Gewalt, öffnen ließen, als ein Geländewächter mit dem typischen Blick eines mit begrenzter Macht ausgestatteten Mannes auf uns zuschritt. »Gib dich als Archäologe aus!« zischte Helmut mir zu, der solchen Situationen als Journalist spontan gewachsen war. »Ich komme aus der Schweiz. Ein mexikanischer Kollege, ein Archäologe, berichtete mir, hier unter den Platten gäbe es Schichten von Glimmer. Kann man die mal sehen?«
Der Dienstbeflissene dachte scharf nach, suchte Schlüssel vom Bund am Leibgurt aus, an dem auch noch ein Messer im Etui hing. Er warf mir noch einen prüfenden Blick zu, dann kniete er nieder und öffnete die Vorhängeschlösser. Was ihn zu seinem Entschluß gebracht hatte, kann das beiläufig erwähnte Stichwort »Archäologe« ebenso gewesen sein, wie die ihn verblüffende Tatsache, daß ich von dem Geheimnis im Boden wußte. Von diesem Moment an knipste Helmut alles, was ihm vors Objektiv kam.
Mit dem Augenblick, in dem Sonne ins Erdloch fiel, reflektierte blendendes Licht vom Glimmer, mit dem der Boden in Stücken von zehn bis zwanzig Zentimetern bedeckt ist. Dieser Überraschungseffekt bot sich nochmal, als die zweite Eisenplatte angehoben wurde. Nun sahen wir es genau: Wie in ein Sandwich wurden hier Schichten von Glimmer zwischen Steinmauern eingelegt, die die Decke des darunterliegenden Raumes bildeten: ein Plafond von aufeinandergelegten, mit Mörtel verbundenen Steinen, dann die etwa sieben Zentimeter dicke Lage von Glimmer, dann wieder eine einen halben Meter mächtige Schicht vermauerter Steine.
»Wie weit reicht dieser künstliche Einschub?« erkundigte ich mich beim Wächter. »Bisher sind es 29 Meter, aber die Schichtung kann auch weiterreichen. Wie weit, das wird sich beim Graben herausstellen.« Der Wächter verbot mir nicht, eine Platte aufzuheben; sie zersplitterte in meinen Händen wie spröde Folie, nicht dicker als ein Film und genau so elastisch; die abgesplitterten Plättchen sind durchsichtig, reflektieren aber das Sonnenlicht sehr stark. Ja, das ist Muskowit (von vitrum muscoviticum), das unsere Großeltern »Glas aus Moskau« genannt haben. Muskowit, ein Kalium-Aluminium-Hydrosilikat, wird vor allem in der Nähe von Granit und als Adern auch darin gefunden. Geringe Vorkommen gibt es im Gotthardgebirge in der Schweiz und in den Zillertaler Alpen Tirols. Die großen Vorkommen liegen in Indien, Madagaskar, Südafrika, Brasilien, den USA und um den Baikalsee Rußlands. Die europäischen-und viele andere-Länder sind auf Einfuhren angewiesen wie die zentralamerikanischen Länder, deren Gebirge vorwiegend aus Vulkangestein bestehen. Woher stammt der in Teotihuacän in großen Mengen verarbeitete Glimmer?
Der Glimmer hat Eigenschaften, die ihn schier unersetzbar machen; er ist-bei beachtlicher Zugfähigkeit-elastisch, bis 800 Grad Celsius hitzefest, und auch plötzliche Temperaturschwankungen machen ihm nichts aus; zudem ist er gegen organische Lösungsmittel und die meisten Säuren »immun«, doch seine hervorragendste Eigenschaft ist seine Isolierfähigkeit für Elektrizität: Er ist lichtbogen- und kriechstromfest und widersteht Entladungen. Der Durchsichtigkeit und Hitzefestigkeit wegen wird er in die Fenster von Hochöfen eingesetzt. In der Elektrotechnik werden dünne Glimmerblätter vielseitig benutzt -beispielsweise zur Isolation von Radio- und Fernsehröhren und in Transformatoren und Radargeräten. Neben vielen weiteren Anwendungen hat Glimmer auch in der Computer-Technik Bedeutung gewonnen. Mindere Qualitäten werden zu Pulver gemahlen oder in Schuppen aufgesplittert, die von der Industrie für das elektrische Innenleben von Bügeleisen, Toastern, Waschmaschinen und als Beigabe zu Spezialglasarten gebraucht werden.
Haben die Erbauer von den Multieigenschaften des Glimmers gewußt? Das darf man ohne jedwede Phantasie wohl unterstellen, hätten sie doch sonst kaum Glimmer in die Gesteinsschichten eingezogen! Woher bezogen sie Glimmer in diesen Mengen und Größen, da heute - bei technisch perfekten Abbauverfahren - Platten von 30 bis 40 Quadratzentimetern als Besonderheiten gelten? Was hat in dieser Kammer stattgefunden? Wurde nur dieser eine Raum oder wurden mehrere, noch nicht entdeckte Räume gegen Einflüsse von außen abgeschirmt?
Mir fielen zwei Möglichkeiten ein, aber sie befriedigen mich beide nicht:
In der Kammer selbst wurde große Hitze erzeugt, die nicht entweichen sollte. Das würde etwa für den Betrieb eines Schmelzofens gelten. Da aber die Unterschicht der Decke aus Gestein zuerst erhitzt worden wäre, müßten derart extrem hohe Temperaturen heute noch »ablesbar« sein. Ist zu fragen, ob derartige Untersuchungen schon von Archäologen vorgenommen wurden.
Sollte der Raum unter dem Sandwich gegen Außenhitze isoliert werden? Gegen diese Möglichkeit spricht folgender Befund: Über dem Glimmereinschub liegt die einen halben Meter dicke Steinmauer, die schon eine enorme Isolation gegen Hitze gebracht hätte. Gibt es nur die phantastisch anmutende Erklärung, daß eine Vielhundertgradhitze - die jedoch nicht so groß war, daß sie Gestein zum Schmelzen brachte - konstant auf den geschützten Raum eingewirkt hätte.
Wurde hier unten experimentiert? Immerhin weiß Gerardo Levet von einem Archäologen, daß von dort aus zwei Röhren zur unterirdischen Kammer der Sonnenpyramide führen sollen. Davon wußte der Wächter nichts, und der Stollen zur Pyramide ist mit einem Eisengitter verschlossen. Wurden unter dem Hitzeschild Geräte der Götter gelagert? Um ganz spekulativ zu fragen: War hier die Energiezentrale für Teotihuacan? Wieviel man auch fragen mag, wie wenige (oder gar keine) Antworten man bekommt, ist wohl unstrittig, daß Planer und Erbauer von den besonderen Eigenschaften des Glimmers gewußt haben: Sie hätten sich sonst die Mühe der Sandwich-Isolation ersparen können.
Darf man den »Gegner« mit seinen Waffen attackieren? Die Bauherren von Teotihuacan sollen einem Steinzeitvolk angehört haben, dürfen/können ergo von hohen Temperaturen, die Metall - das sie nicht gekannt haben - zum Schmelzen brachten, nichts gewußt haben. Daß sie auch von Elektrizität keine Ahnung hatten, ist den Allwissenden auch klar. Bleibt da nicht allein der Rückschluß, daß große Unbekannteden Raum installiert haben? Daß IRGENDWER die Quelle für den Import von Glimmer gekannt hat und freilich auch mit dessen Qualitäten vertraut war?
Mir ist in dieser Glimmerstory die Geheimniskrämerei verdächtig. Eisenplatten. Vorhängeschlösser. Die meisten der Wächter haben keine blasse Ahnung ... Man komme mir, bitte, nicht mit der fadenscheinigen Erklärung, man müsse diese Kostbarkeit vor den Touristen schützen! Dazu wären zwei Wächter im Schichtdienst ausreichend!
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Quelle Text: Auszug mit freundlicher Genehmigung von Erich von Däniken aus seinem Buch "Der Tag an dem die Götter kamen", 1984
Quelle Fotos: Alle Bilder (c) Tatjana Ingold
Unter diesen Eisenplatten ist die Glimmerschicht
In seinem Werk "Die Götter waren Astronauten!" aus dem Jahr 2001 ergänzt EvD:
In alten Gräbern von nordamerikanischen Fürsten - abwertend Häuptlinge genannt - ist Glimmer gefunden worden. Wussten die von den Multifunktionen des Glimmers? Und woher stammt er? Schon vor 20 Jahren wurde in Teotihuacan, jener gigantischen Anlage am Stadtrand von Mexiko, eine unterirdische Glimmerkammer entdeckt. Die ersten Jahre nach der Entdeckung machte die zuständige Direktion für Archäologie und Anthropologie in Mexiko-Stadt daraus ein heiliges Geheimnis. Warum? Und niemand kann's bestreiten: Nach meiner Veröffentlichung im Jahre 1984 bröckelte das Geheimnis, und seit drei Jahren dürfen Touristen, wenn sie darauf beharren, die Decke der Glimmerkammer bestaunen. Ein Wärter hebt die Metallplatte, welche seit der Entdeckung angebracht und mit Vorhängeschlössern gesichert wurde. Kann mir ein Archäologe einen überzeugenden Grund für dieses Geheimhaltungstheater nennen? Üblicherweise wird in solchen Beispielen von »Schutz« geredet. Irgendetwas müsse vor der dummen Öffentlichkeit geschützt werden. Sorry! Aber Glimmer rostet nicht, ist unverwüstlich, und sowohl Blitzeinschläge als auch Säuren, die etwa durch abgestorbene Pflanzen entstehen, können ihm nichts anhaben.
Nun meint der gutgläubige Tourist, jetzt, wo das Geheimnis keines mehr ist, spiele die zuständige Behörde mit offenen Karten. Denkste! In die Sonnenpyramide von Teotihuacan führt ein Tunnel - verboten für Touristen. Im Zentrum unter der Pyramide liegen einige Räume - verboten für Touristen und Forscher. Nie hat man öffentlich erfahren, was eigentlich in diesen Räumen entdeckt wurde. Und zwar hätte ich gerne alles gesehen, nicht nur die paar Gegenstände, die genehm sind. Und was die Öffentlichkeit schon gar nicht erfährt - ich weiß es aus zuverlässiger Quelle: Aus einem dieser unterirdischen Räume verläuft ein mit Glimmer isoliertes Rohr. Irgendwohin. Es wäre wichtig, diesem Rohrverlauf zu folgen, um herauszufinden, wohin das Rohr führt und was dort zu finden ist. Es ist mir noch nicht zu Ohren gekommen, ob dies im Geheimen nicht längst geschehen sei.
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Mysteries in Mittelamerika
Tikal in Guatemala
Die Ruinenstätte Tikal liegt im heutigen Guatemala und zählt zu den grössten und ältesten Mayastätten. Ihre Anfänge reichen bis ca. 900 v. Chr. zurück. Bislang hat man auf einer Fläche von 16 qkm rund 3000 Bauwerke lokalisiert. Doch dies war lediglich ein Fünftel der Gesamtfläche, die Tikal in seiner Blütezeit zwischen 400 und 800 n. Chr. besass.
Ein Faktum, dass im Zusammenhang mit Tikal sehr merkwürdig stimmt, ist die Lokalisation der Stadt. In Tikal gibt es nirgends Wasser! Der nächste See ist der 40 km entfernte Peten Itza See. Es muss die Frage auftauchen, wenn man plant eine gigantische Stadt zu bauen, in der einst 70.000 Menschen leben werden - warum baut man dann nicht am Wasser. Was war so zwingend wichtig an diesem Ort, dass ausgerechnet dort die Tempel und Pyramiden errichtet werden mussten?
Von einem kleinen Jadeplättchen, das in Tikal gefunden wurde und sich heute im Museum von Leyden (NL) befindet konnten 15 Mayaschriftzeichen entziffert werden. Darauf heisst es: "Hier liess sich hernieder der Herrscher der Himmelsfamilie." Was für ein Herrscher? Von was für einer Himmelsfamilie?
Im 20. Jahrhundert gab es an mehren Orten auf der Welt sogenannte Marienerscheinungen - und bald darauf bildete sich genau an der Stelle, wo sich die Erscheinung abgespielt haben soll ein Wallfahrtsort, auf dem zumeist später eine Kirche errichtet wurde. War es in Tikal ähnlich? Ist in Tikal vielleicht auch irgendwer von irgendeiner "Himmelsfamilie" herniedergestiegen und war das der Grund warum man ausgerechnet an diesem unmöglichen Ort bauen musste? Wie könnte dieser Himmelsherrscher ausgesehen haben? Antwort bieten vielleicht einige rätselhafte Stelen, die man in Tikal gefunden hat. Ich denke zum Beispiel an die "prä-klassische Stele von Tikal".
Die prä-klassische Stele von Tikal
Im Museum von Tikal steht eine Stele, die den Betrachter in ganz besonderer Weise fasziniert. Leider ist der obere Teil abgeschlagen, aber das was zu sehen ist, spricht für sich!
Man erkennt die Brust mit zwei angewinkelten Ellbogen. Die Hände scheinen Daumenhandschuhe zu tragen. An den Handgelenken befinden sich breite Manchetten.
In der Mitte der Stele sieht man nach Lehrmeinung das Rückenmark. Hier sollte man schon aufhorchen: seit wann sieht man ein Rückenmark? Schauen wir doch mal genauer hin: was man erkennt ist eine Art Schlauch, der aus mehreren Gliedern zu bestehen scheint, von oben nach unten führt, dann einen Bogen macht und in ein kanisterähnliches Gebilde mündet. Es ist ganz, ganz sicher kein Rückenmark!
Weitere Aufmerksamkeit verdienen die Schuhe. Normalerweise trugen die Maya Sandalen - die Figur auf der Stele hat Schuhwerke an, die ganz und gar unüblich sind! Auch aus den Schuhen scheint eine Art Schlauch herauszuführen.
Was wollte uns der Künstler damit sagen? Zeigt die Stele einen "Herrscher der Himmelsfamilie", wie er auf der Jadeplatte im Museum von Leyden erwähnt wird? Haben wir es vielleicht mit missverstandener Technologie zu tun?
Die Stele von El Baul in Guatemala NEU
An der "Finca de los Illusiones" in Guatemala befindet sich dieses Prunkstück der Paläo-SETI-Theorie. Es handelt sich um eine Stele von 2,54 m Höhe und 1,47 m Breite, die von nur ganz wenigen Touristen besucht wird, da sie abseits der grossen Ausgrabungsstätten zu finden ist.
In Paläo-SETI-Kreisen läuft die Stele unter "missverstandener Technologie". Auf ihr sei ein Maya-Gott zu sehen, der einen Helm trägt, von dem aus ein Schlauch zu einem tankähnlichen Gebilde auf dem Rücken führt. Der Filter vor dem Mund (ähnlich wie bei einer Gasmaske unserer Tage) wurde von dem Steinmetz mit dem verglichen, was er aus der Natur kennt - so wurde aus einem Filter eine Tierschnauze.
Nach offizieller Lesart in der Archäologie stellt die Stele einen Mayaballspieler dar. Das tankähnliche Gebilde auf dem Rücken mit dem Schlauch soll ein "Opussum" (Beutelratte) sein.
Lesen Sie hier eine ausführliche Schilderung von Erich von Däniken zur Stele von El Baul!
Die Grabplatte von Palenque
Der Archäologe Dr. Alberto Ruz Lhuillier entdeckte 1949 auf der obersten Plattform des Tempels der Inschriften eine erhöhte Fuge im Boden und ein Rechteck, in dem zwölf Löcher in Zweierformationen nebeneinander lagen. Dr. Ruz liess Hebel heranschaffen und die grosse Bodenplatte hinweg hieven. Darunter befand sich eine lange Treppe, die tief ins Innere der Pyramide führt. Zum Schrecken des Archäologen war diese jedoch bis oben hin mit Schutt und Steinbrocken aufgefüllt. Niemand konnte hinein. Irgendwer schien etwas verstecken und unzugänglich machen zu wollen.
Dr. Ruz liess sich nicht beirren: zweieinhalb Jahre dauerten die Freilegungsarbeiten. Dann endlich -man befand sich bereits drei Meter unter der Pyramide- kam eine dreieckige Steintür zum Vorschein. Dahinter entdeckte Lhuillier einen Raum, in dem von der Decke "ganze Vorhänge von Stalaktiten hingen, als ob es dicke, tropfende Kerzen wären." Lhuillier liess alle Tropfsteine wegschlagen und die Aufmerksamkeit der Ausgräber wurde auf eine mächtige Steinplatte gelenkt: 3,80 m lang und 2,20 m breit. Dieser Monolith wiegt schätzungsweise neun Tonnen!
Obschon die Platte und die unterirdische Krypta offiziell auf Anfang des 7. Jhd. n. Chr. datiert werden, sind Zweifel an der Datierung angebracht. Die "Vorhänge von dicken Stalaktiten" lassen auf ein sehr hohes Alter der Krypta schliessen. Leider ist nicht ein einziger dieser Tropfsteine aufgehoben worden, sonst hätte man ausser den Daten auf der Platte einen zweiten Anhaltspunkt für das Alter der Krypta.
Über das, was auf der Grabplatte zu sehen ist, scheiden sich die Geister! Da liest man von einem "Maya-Jüngling", der auf einem Opferaltar sitze oder in den geöffneten Rachen eines mythologischen Urmonsters falle oder vom Maisgott, aus dessen Bauch das neue Leben in Form eines stilisierten Maiskolbens wächst. Ausserdem wird viel mit Phrasen und Symbolik argumentiert. So erfährt man vom "abgebrochenen Rattenschwanz" oder von einem ominösen "Lebenskreuz" (was auch immer das sein soll).
Ich muss zugeben, dass mich keine einzige der offiziellen Lesarten wirklich überzeugt hat. Was man definitiv erkennt, ist ein Mensch, der in der Mitte der Platte in einer sehr merkwürdigen Haltung sitzt. Fast, wie auf einem Motorrad! Erich von Däniken hat die Platte folgendermassen interpretiert: "Ich erkenne nach wie vor so etwas wie einen Auspuff, aus dem Feuer, Gase oder meinetwegen heisse Luft entströmt. Dann folgt eine Art Schlitten oder Kapsel und mitten darin die menschliche Gestalt. Sie ist vornübergeneigt und bedient mit beiden Händen irgendwelche Geräte (...). Es dürfte alles in allem die prächtigste in Stein gemeisselte Darstellung eines fliegenden Lehrmeisters sein, die mir je unter die Augen gekommen ist."
Beweisen lässt sich diese Behauptung keineswegs. Aber zumindest sieht es so aus, wie...
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, das der Häuptling der Hopi-Indianer aus Arizona, White Bear, berichtet, dass sein Volk vor langer Zeit in Palenque von den Kachinas unterwiesen worden sei. Die Kachinas, so White Bear, seien körperliche Wesen, die mit Raumschiffen von dem weit entfernten Planeten Tóonáotakha zur Erde geflogen seien. Soweit der Indianerhäuptling.
Was wäre, wenn einer der Lehrlinge seinem himmlischen Lehrmeister nach dem Schulunterricht gefolgt wäre und gesehen hätte, wie dieser in ein Ein-Mann-Gefährt steigt und davon fliegt? Das wäre sicher ein so eindrucksvolles Erlebnis, dass er es in den grössten Stein, den er auftreiben kann meisselt! Und was würde man darauf erkennen? Sicherlich nicht eine Raumschiffdarstellungen im Stil einer Perry Rhodan Risszeichnungen! Alle komplizierten Vorgänge würden stilisiert und vereinfacht als missverstandene Technologie in die Gravur auf dem Stein miteinfliessen. Nichts anderes sehen wir auf der Platte von Palenque...
Der "Astronaut" von La Venta
Villahermosa in Mexiko ist eine unspektakuläre Stadt, die mit der Ölindustrie gewachsen ist. Für den Besucher bietet es nicht viel - mit Ausnahme eines phantastischen Freiluftmuseums, in dem mehrere Monolithen aus der Olmekenzeit inmitten eines kleinen Stück Urwalds präsentiert werden.
Dort befinden sich einige sensationelle Reliefs! Auf einenm dieser Monolithe erkennt man einen "Gott", der vom Himmel zur Erde herniederzuschweben scheint. Vergleiche mit Körperhaltungen der Astronauten im schwerelosen Raum ergaben verblüffende Übereinstimmungen. Muss man noch erwähnen, dass auch dieser "Gott" eine Art Helm zu tragen scheint? Leider verwittert die Stele immer mehr, da sie in dem Freilichtmuseum schutlos der Witterung ausgesetzt ist. So konnte man auf älteren Fotos noch mehr aufschlussreiche Details erkennen.
Der Drachenmonolith von La Venta NEU
Im Olmekenpark "La Venta" bei Villahermosa in Mexiko steht der sogenannte Drachenmonolith. Darauf sieht man eine menschliche Gestalt mit einem Helm innerhalb eines Drachens oder einer Schlange sitzen. (An dieser Stelle sei angemerkt dass Gott Kukulkan ja oft als "fliegende Schlange" dargestellt wurde).
Die Gestalt trägt einen Helm und bedient mit der linken Hand einen Stab (Hebel?). Über dem Kopf hängt ein viereckiger Kasten. Handelt es sich bei der Darstellung möglicherweise um missverstandene Technologie? Wollten die Menschen mit dem feuerspeienden Ungeheuer möglicherweise ein Fluggerät darstellen?
Die Kukulkan-Pyramide in Chichen Itzá
Chichen Itzá ist die meistbesuchteste Maya-Stätte Yucatans. Im Zentrum der Kultbauten steht, 30 Meter hoch, die Pyramide des Kukulcán. Sie ist ein steinerner Kalender. An jeder ihrer vier Seiten führen 91 Stufen hinauf. Oben befindet sich eine letzte Stufe, die zur Pyramidenplattform führt. 4 x 91 + 1 = 365, die Summe der Tage eines Jahres.
Der genialste Effekt, der den Erbauern der Pyramide gelungen ist, ist folgender: Jedes Jahr am 21. März zu Frühlingsbeginn und am 21. September zu Herbstbeginn ereignet sich ein gewaltiges Schauspiel aus Licht und Schatten am Treppenrand einer Seite des Bauwerks. Der Treppenrand stellt die fliegende Schlange, Gott Kukulkan, dar. Wenn am 21. März die Sonne untergeht entsteht ein Band aus Licht und Schatten auf der Schlange, welches sich, um so tiefer die Sonne sinkt, vom Himmel zur Erde hinab zu schlängeln scheint. Im Herbst wiederholt sich das ganze an der gegenüberliegenden Pyramidenfront und die Schlange kriecht wieder nach oben.
Was wollten die Erbauer mit diesem Geniestreich ausdrücken? Eine Botschaft in Stein? Ging es darum, dieselbe Botschaft, die durch die "Voladores" in lebendiger Form erhalten wird auch noch in Stein in Form eines gewaltigen Schauspiels aus Licht und Schatten zu übermitteln? Wollten die alten Maya damit ausdrücken, dass Gott Kukulkán aus dem Kosmos zur Erde herab kam, einige Zeit bei den Menschen verweilte und sich später wieder in seine Sternenheimat zurückzog? Er gab das Versprechen eines fernen Tages wiederzukehren. Haben die Architekten, damit dieses Wissen nicht verloren geht, es auch in ihre heiligen Bauwerke einfliessen lassen? Oder ist all das nur eine Spekulation? Schlagen wir nach im heiligen Buch "Chilam Balam", der Bibel der Maya. Dort steht geschrieben: "Sie stiegen von der Strasse der Sterne hernieder ... Sie sprachen die magische Sprache der Sterne des Himmels. Ihr Zeichen ist unsere Gewissheit, dass sie vom Himmel kamen. Und wenn sie wieder herniedersteigen, werden sie neu ordnen, was sie einst schufen!"
Die Stelen von Copan
Copan ist die bedeutenste Maya-Ruinenstätte von Honduras. Die einst völlig vom Urwald überwucherten Ruinen wurden 1839 entdeckt. Seit 100 Jahre später mit den Ausgrabungen begonnen wurde, sind 38 Stelen mit Höhen von durchschnittlich vier Metern und Breiten von anderthalb Metern, alle mit reichen Stuckreliefs, freigelegt worden.
Ein Grossteil der Stelen ähnelt auf frappante Weise den vielen Götterdarstellungen im asiatischen Raum, insbesondere denen von Kambodscha und Indien. Unser Reiseleiter, Mario Gigandet, erwähnte, dass er schon indische Besuchergruppen durch Copan geführt habe, die beim Anblick der Stelen beinahe ausgeflippt wären, so sehr erinnerten sie einige an ihre eigenen 20.000 km entfernten Götterdarstellungen.
Neben vielem anderen sind vor allem die seltsamen Kästen interessant, die alle Stelen vor der Brust tragen. Bei manchen Reliefs lassen sich noch die Schulterriemen erkennen, mit denen die Geräte vor der Brust befestigt wurden.
Brustpanzer? Schilde? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, denn auf einigen Stelen scheinen die dargestellten "Herrscher" eine Art Tastatur oder Knöpfe darauf zu bedienen. Missverstandene Technologie?
Das Grab unter Tempel 16 in Copan
Ricardo Agurcia, der Direktor der Ausgrabungen des Copan-Projektes, entdeckte 1992 einen unterirdischen Tempel unter dem "Templo Nr. 16" in Copan. Diesen Tempel nennt man Rosalila. An den Tempelwänden hingen die Masken von Götter- und Menschengesichtern sowie die über zwei Meter grosse Maske des obersten Vogelgottes. Schliesslich entdeckte man einen Schacht, der noch tiefer führte. Die Ausgräber glaubten auf das Grab des Dynastiegründers Yax K' uk' Mo gestossen zu sein. Doch kein Ausgräber konnte das Grab betreten: es war randvoll mit hochgiftigem Quecksilber!
Das mit Quecksilber gefüllte Grab in Copan ist übrigens kein Einzelfall. Im Grab des chinesischen Kaisers Qin Shi Huangdi in der Nähe von Xian fand man mehrere nachgebildete Flüsse, die wasserdicht abgeschottet unter einer Lehmschicht begraben lagen. Alle Flüsse waren aus Quecksilber!
Was ist der Grund, dass man weltweit in Gräbern grosse Mengen hochgiftiges Quecksilber findet? Was war so wichtig, so bedeutungsvoll an diesem Metall, dass wenn man seine Dämpfe einatmet sogar tödlich sein kann? Vielleicht liefern die ältesten Texte der Menschheit eine Antwort:
In altindischen Texten (Mahabharata und Ramayana) werden immer wieder fliegende Fahrzeuge und Wagen am Firmament (heute würden wir sagen: Flugzeugen) beschrieben. Diese hiessen im Alten Indien "Vimanas". Folgt man den Angaben der altindischen Texte, so wurde Quecksilber als Treibstoff benutzt, der im Vimana entweder in einem Behälter aus Eisen, einem Krug oder einem Behälter aus Glimmer transportiert wurde. Gibt es möglicherweise einen Zusammenhang zu den "Quecksilbergräbern"?
Die "Strasse der Toten" in Teotihuacan
Teotihuacan gilt als die älteste Stadt auf dem amerikanischen Kontinent. Ihre Anfänge werden auf 1000 v. Chr. geschätzt. Niemand weiss, von welchem Volk diese eindrucksvolle Anlage errichtet wurde. Zur Zeit der Azteken lag Teotihuacan bereits in Trümmern.
Die Hauptachse der Anlage wird durch die rund 3 km lange und 40 m breite "Strasse der Toten" gebildet. Auf beiden Strassenseiten stehen grössere und kleinere Pyramiden. Am Ende des "Prachtboulevards" thront die Mondpyramide mit einer Grundfläche von 150 x 200 m!
Die Strasse verläuft von Süd nach Nord (mit 17° östlicher Abweichung, wie fast alle antiken mesoamerikanischen Anlagen). Wenn man vom Süden der Strasse nach Norden Richtung Mondpyramde blickt, so erscheint einem die Strasse als eine beinahe endlose Treppe, die am Ende mit der Pyramide verschmilzt.
Ganz anders scheint es jedoch, wenn man am Nordende der Strasse auf die Mondpyramdie klettert und nun Richtung Süden blickt. Jetzt scheinen alle Treppestufen verschwunden und man sieht einen 40 Meter breiten Prachtboulevard! Erich von Däniken merkte dazu an: "Jeder heutige Strassenvermesser kann ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, eine Drei-Kilometer-Strecke in einer Weise zu vermessen, dass in regelmässigen Abständen alle paar Meter einige Stufen und eine Plattform durch erneute Stufen und eine weitere Plattform abgelöst werden, wobei das ganze Stufen- und Plattformenspiel am Ende der Strecke mit einer riesigen Pyramide verschmelzen muss. Keine Stufe, keine Plattform, kein Zwischenraum durfte von der Norm abweichen.
Was für eine Leistung, für ein Volk, das die angeblich älteste Stadt Amerikas baute. Aber es scheint hier wie so oft an anderen Orten der Welt auch: um so älter die Bauwerke sind, desto perfekter scheinen sie geplant und errichtet worden zu sein.
Die Glimmerkammer in Teotihuacan
Teotihuacan bietet noch ein weiteres Rätsel. In der Nähe der Sonnenpyramide entdeckte man unterirdische Räume, welche für die Touristen nicht zugänglich sind. Sie erfahren noch nichteinmal davon! Das Rätselhafte an den Räumen ist, dass ihre Decke mit einer 15 cm dicken Glimmerschicht isoliert wurde.
Glimmer hat einige bemerkenswerte Eigenschaften: er ist hitzefest bis zu 800 °C und auch abrupte Temperaturschwankungen machen ihm nichts aus. Glimmer ist immun gegen alle organischen Säuren. Zudem ist er ein extremer elektrischer Isolator. Wer gab den Befehl einen Raum mit Glimmer zu isolieren? Wohl nur jemand, der von den Multieigenschaften dieses Materials gewusst hat.
Und noch etwas: Aus einem dieser unterirdischen Räume verläuft ein mit Glimmer isoliertes Rohr. Wo führt es hin? Welchem Zweck diente es? Die Fachwelt hüllt sich darüber in Schweigen, man möchte über dieses Thema nicht sprechen.
Große Vorkommen von Glimmer sind übrigens nur in Indien, Madagaskar, Südafrika, Brasilien den USA und in Rußland zu finden. Bei den verbauten Mengen muss das Material importiert worden sein. Die Fragen bleiben: Wozu wurde dieser Raum isoliert und von wo stammt der Glimmer?
Lesen Sie hier, was Erich von Däniken über die Glimmerkammer schreibt! NEU
Die "Bienengötter" von Tulum NEU
Tulum ist die einzige Mayastätte, die direkt am Meer liegt. Aufgrund ihrer guten Erreichbarkeit von Cancun aus (und ihres Strandes) zählt sie zu den häufigsten von Touristen besuchten Mayastätten.
In "Der Tag, an dem die Götter kamen" schreibt EvD über Tulum: "Hauptheiligtum war der Tempel des geflügelten, herniederfahrenden Gottes, den die moderne Archäologie zum Bienengott "ah muzen cab" deklassierte. Kunstvolle Stuckdarstellungen zeigen an vielen Gebäuden denn auch alles andere als einen emsigen Honigsammler - nämlich ein vom Himmel herabfliegendes Wesen mit durchaus menschlichem Gesicht., es scheint bäuchlings talwärts zu rasen; seine gespreizten Arme sind angewinkelt und in seine Fäuste würden Steuerknüppel passen. Dass der göttliche Honigsammler Overall und Sturzhelm trägt macht das Rätsel komplett."
"Götterfiguren" im Anthropologischen Museum Mexiko City
Man findet sie in fast allen Museen: Götterfiguren. Die Menschen vergangener Hochkulturen stellten sich ihre "Götter" sehr menschlich vor.
Was mir auffiel, ist, dass an einem Grossteil der "Götterfiguren" durchaus technische Attribute zu finden sind. Es gibt Figuren, bei denen Schläuche in Kanister führen, es gibt "Götterfiguren", die moderne Anzüge zu tragen scheinen, einige scheinen eine Art "Antenne" auf dem Kopf zu haben und sehr, sehr viele vermeintliche "Götterfiguren" zeichnen sich durch eine Art Helm aus, den sie tragen. Mich jedenfalls erinnerte der seltsame Hut der nebenstehenden Figur an einen Motorrad- oder auch Astronautenhelm.
Lebendige Mythologie: Die Voladores
Viele heute noch lebende Völker überlieferten in ihren Tänzen und Traditionen alte Botschaften, die sonst vielleicht längst vergessen wären. Eine Botschaft der besonderen Art vermitteln die "Voladores".
Auf einem ca. 40 Meter hohen Mast spielt sich ein seltsames Schauspiel ab: ein Indio, in farbenprächtiger Tracht gekleidet tanzt und hüpft auf einer winzigen Plattform in schwindelerregender Höhe. Dazu spielt er Flöte. Mitten während dieses Flötenkonzertes stürzen sich vier andere Indios mit ausgebreiteten Armen kopfüber Richtung Erde. Sie sind mit einem Seil am Fussgelenk oder um die Hüfte gesichert. Weil sich das Seil langsam abwickelt, beginnt die obere Plattform zu drehen. Dadurch umkreist jeder der vier Indios den Mast genau 13 mal ehe er sicher auf der Erde landet. Diese 13 hat ihre Bedeutung! Rechnen Sie nach: vier Indios umkreisen jeder 13 mal den Mast, das ergibt 52 Umdrehungen! Und 52 ist ein Maya-Kalenderzyklus! Alle 52 Jahre erhofften die Maya die Wiederkehr der Götter, alle 52 Jahre suchten sie den Himmel ab. Und nichts anderes symbolisieren die "Voladores": die Herniederkunft der vier Götter, die vor langer Zeit vom Himmel zur Erde kamen, einige Zeit dort blieben und als sie in ihre Sternenheimat zurückkehrten versprachen, in einer fernen Zukunft wiederzukehren. Damit dieses Wissen nicht verloren geht, liess man es unter anderem in die Traditionen einfliessen. Die "Voladores" sind demnach lebendige Mythologie!
Die Atlanten von Tula
40 Kilometer nördlich von Mexico City liegt die Ruinenanlage von Tula. Dies war die legendäre Hauptstadt des Volks der Tolteken. Hier hat übrigens die Legende von Quetzalcoatl resp. Kukulkan angeblich ihren Ursprung.
Viel ist heute allerdings nicht mehr zu sehen. Der Besuch lohnt sich eigentlich nur wegen den vier sehr gut erhaltenen dunklen Steinatlanten, von denen man schätzt, dass sie einst die Säulen für ein darüber angebrachtes Dach gewesen sind.
Aber es scheinen recht eigenartige Säulen zu sein, wenn man näher hinschaut! Jeder der Atlanten ist 4,60 Meter gross.
Vor ihrer Brust tragen sie ein seltsames Gerät, dass von Seiten der Fachwelt als "Schmetterling" interpretiert wird. Auf ihren Schuhen erkennt man eine runde Scheibe mit einzelnen Speichen, diese interpretieren die Gelehrten als "Blumen". Schmetterlinge auf der Brust und Blumen auf den Schuhen? Das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
Und in der Tat, bei näherem Hinsehen erkennt man, dass die Kästen vor der Brust an Riemen, die über die Schultern laufen festgemacht sind (ähnlich wie bei den Stelen in Copan, wo sich ebenfalls ein Gerät an der gleichen Stelle befand - ebenfalls mit Riemen befestigt).
Die "Blumen" könnten genausogut irgend etwas anderes gewesen sein. Möglicherweise ein Zahnrad, um bestimmte Einstellungen vorzunehmen. Zahnräder im Alten Mexiko? Der Gedanke ist nicht ausgeschlossen: ich sah im Anthropologischen Museum von Guatemala City ein klassisches Zahnrad mit einem Durchmesser von vielleicht zwei Zentimeter. In Copan findet man bearbeitete Steine, die ebenfalls wie Teile eines Zahnrads aussehen. Haben wir es einmal mehr mit missverstandener Technologie zu tun, die in die zeitgenössische Kunst einfloss?
Die Tilma von Guadalupe NEU
Am 9. Dezember 1531 brach der christianisierte Azteke Juan Diego, um neun Meilen nach Tlatilolco zu marschieren. In der Nähe des Berges Tepeyac eine Frau, die vorgibt die "heilige Jungfrau Maria" zu sein und Diego anwies, er möge zum Bischof von Mexico-City gehen, wo er dafür sorgen solle, dass an der Stelle, an der Diego die Frau erschienen sei eine Kirche errichtet werde.
Bischof Juan de Zumarraga hört sich zwar das Anliegen von Juan Diego an, schenkt diesem aber keinen Glauben. Als Diego wieder am Hügel Tepeyac vorbei lief erscheint die Dame ein zweites Mal - mit derselben Bitte. Der Bischof ist erstaunt als Diego ein weiteres Mal um eine Audienz bittet und verlangt "irgendein Zeichen", "damit man glauben könne, dass ihn die Königin des Himmels persönlich sende."
Bei einer weiteren Begegnung mit der geheimnisvollen Frau wies diese ihn an, Blumen auf dem Hügel zu pflücken. Diego war erstaunt als er sah, dass dort - mitten im Winter - eine ganze Fülle bunter Blumen blühte. Diego pflückte er die Blumen und legte sie in seine Tilma (Gewand), dann kehrte er zur Frau zurück, die am Fusse des Hügels auf ihn gewartet hatte. Sie wiess den Indianer an, er möge die Blumen dem Bischof bringen und die Tilma vor dessen Augen öffnen. Das wäre das Zeichen, auf das der Bischof warten würde.
Diego ging erneut zum Bischof Zumarraga. Dieser befand sich an jenem Tag mit mehreren anderen hohen Würdenträgern in seinem Büro. Diego öffnete wie geheissen seine Tilma und unmittelbar vor den Augen der Zeugen erschien das Bild der "Jungfrau Maria" auf der Tilma. Das "Wunder von Guadalupe" überzeugte den Bischof und er liess die gewünschte Kapelle auf dem Hügel Tepeyac bauen. In dieser Kirche (die mehrfach modernisiert und neu errichtet wurde) hängt seit jenen Tagen die Tilma von Guadalupe. Mit 20 Millionen Pilgern im Jahr ist Guadalupe das grösste christliche Heiligtum auf dem amerikansischen Kontinent!
In den letzten Jahren wurden viele Untersuchungen an der Tilma gemacht, die bemerkenswertes zu Tage förderten: Die Tilma ist aus Agavenfasern gewebt. Diese halten bei sorgsamen Umgang nicht länger als 20 Jahre - die Tilma ist aber knapp 500 Jahre alt! Auch die Farben auf der Tilma sind nach 450 Jahren von einer bemerkenswerten Frische. Dies ist um so erstaunlicher, da das Bild in den ersten 100 Jahren nichteinmal mit einer Glasplatte geschützt war. Noch seltsamer wird es als die Natur der Farben untersucht wurde: 1936 erhielt der an der Universität Heidelberg lehrende Chemie-Nobelpreisträger Prof. Richard Kuhn Matrialproben des Tuches zur Analyse. Nach den Untersuchungen konnte Kuhn feststellen, dass sich in Wirklichkeit keinerlei Farbe auf und in den Fasern befand, d.h. werde tierische noch pflanzliche noch mineralische Farbstoffe benutzt wurden. 1946 wurde ein mikroskopische Analyse des Tuchs durchgeführt und dabei festgestellt, dass es sich eindeutig nicht um ein Gemälde handelt, da keinerlei Pinselstriche festzustellen waren. 1963 fand eine Untersuchung von Fotoexperten der Firma Kodak an dem Tuch statt. Sie stellten fest, dass das Bild "seinem Wesen nach den Charakter einer Fotografie habe".
Es sollte noch merkwürdiger werden: der Augenarzt Dr. Jorge Padilla untersuchte mit Hilfe eines Elektronenmikroskops die Augen der abgebildeten Dame. H. Grochtmann fasst 1989 in seiner Dissertation die Ergebnisse der Untersuchung zusammen: "Mit Hilfe der modernen Technik konnte nunmehr festgestellt werden, dass sich in den Pupillen des Bildes der Heiligen Jungfrau von Guadalupe die Szene widerspiegelt, die sich vor 450 Jahren im Hause des Bischofs ergab: In den Pupillen konnten die Bilder von drei Personen und einer Familie erkannt werden."
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Das ist nur eine Theorie, aber eine, die man ohne weiteres vertreten darf. Schließlich haben wir die Tatsache, daß zeitweise ganze Bevölkerungen von bis zu dreihunderttausend Menschen in die unterirdischen Anlagen stürzten, und zum anderen gibt es eine Fülle an Überlieferungen von fliegenden Wagen im Altertum. Da wird klipp und klar beschrieben, wie bestimmte Herrscher mit ihrem ganzen Harem die Länder in der Luft überquerten.
Hier ein Beispiel aus dem indischen Raum:
»Also setzte sich der König mit seinem Personal des Harems, seinen Frauen, seinen Würdenträgern und einer Gruppe aus jedem Stadtteil in den himmlischen Wagen. Sie erreichten die Weite des Firmamentes und folgten schließlich der Route der Winde. Der Himmelswagen umflog die Erde über die Ozeane und wurde dann in Richtung der Stadt Avantis gesteuert, wo gerade ein Fest stattfand. Die Maschine stoppte, damit der König dem Fest beiwohnen konnte. Nach dem kurzen Zwischenhalt startete der König wieder unter den Augen von unzähligen Schaulustigen, die den Himmelswagen bestaunten.«
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Mysteries auf Malta
Die Karrenspuren auf Malta
Die unzähligen Cart Ruts auf der kleinen Insel Malta haben es mir besonders angetan. Immer wieder trifft man auf der Insel an unbebauten Stellen auf diese sogenannten Karrenspuren. Doch eben dies waren sie vermutlich nicht, denn die Rillentiefe beträgt teilweise bis zu 72 cm. Die Achse der Räder musste also bei wenigstens 73 cm liegen - das ergibt einen minimalen Raddurchmesser von knapp 1,50 m. Derartige Riesenräder wären wiederum zu gross, um durch die teilweise engen Kurven der Rillen manövriert zu werden.
Man weiss bis heute nicht wirklich, wie diese Spuren entstanden. Theorien gibt es zuhauf. Aber nicht eine ist wirklich einleuchtend. Ebenso unklar ist das Alter der Rillen. Im Reiseführer werden sie auf die Zeit um 1.200 v. Chr. datiert. Aber es gibt keinerlei Indizien, die dieses Datum unterstützen.
Im Südosten der Insel konnte ich eine Stelle ausmachen, wo die Cart Ruts geradezu ins Mittelmeer führten. Da niemand unter Wasser gebaut hat spricht dies dafür, dass die Spuren bereits da gewesen sind, als der Wasserspiegel des Mittelmeeres sich erhob. Das war am Ende der letzten Eiszeit (ca. 10.000 v. Chr.). Ebenfalls konnte ich bei meinen Recherchen auf der Insel im Südwesten eine Stelle ausmachen, wo eine Spur geradezu auf eine Klippe zuläuft. Ein herunterhängendes Stück Fels zeigte, dass die Spur auch darauf weiter verlief. Folglich müssen die Cart Ruts aus einer Zeit stammen, als dort noch keine Klippe war. Und damit wird es wirklich unheimlich.
Das Hypogäum von Malta
Das Hypogäum in Malta gehört zu den grossen Rätseln dieser kleinen Insel. Es wurde im Jahr 1902 beim Bau eines Hauses zufällig entdeckt. Es besteht aus verschiedenen übereinander liegenden Räumen. Da gibt es Höhleneingänge und seltsame Kammern, daneben viele Nischen in unterschiedlicher Grösse. Dazwischen stehen aus dem Grundfelsen herausgemeisselten Säulen, auf denen die Kuppel der Haupthalle ruht.
Alles wurde in tadelloser Megalithbauweise erstellt. Man erkennt klare Linien, scharfe Kanten und sogar mächtige, geschwungene Steinbalken. Hier ist nichts, gar nichts eingefügt, geschweige denn aus Einzelteilen zusammengefügt. Fugenlos ragen die steinernen Monolithen aus dem Boden. Der tiefste Punkt des dreistöckigen Hypogäums liegt 12 Meter unter dem Boden.
Die Erbauer müssen mit Steinhämmern gewerkelt haben, denn Obsidian -Feuerstein- gab es auf Malta nicht.
Wer waren die Planer, die ihren steinzeitlichen Mitmenschen vorschrieben, jetzt müsse dringend eine gigantische, unterirdische Anlage gebaut werden? Und wozu? Der Zweck des Hypogäums ist bis heute nicht bekannt. Ebenso sehr im Dunkeln tappt man bezüglich der Datierung. Das Hypogäum von Malta ist und bleibt ein einziges megalithisches Rätsel!
Lesen Sie hier, was Erich von Däniken über das Hypogäum von Malta schreibt! NEU
http://tatjana.ingold.ch:8080/frames/reisen/tuerkei99/light/
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Das Hypogäum von Malta
aus der Sicht Erich von Dänikens
Südöstlich von Valletta, in Saflieni, ganz nahe der 12.000-Einwohner-Stadt Paola, verblüfft das Hal-Saflieni Hypogäum. Hypogäum kommt aus dem Griechischen und bedeutet "unterirdischer Raum" (hypo = unter, gaia = Erde). In der Fachliteratur steht der Begriff Hypogäum für unterirdische gewölbte Grabräume und Kultstätten. Das Haus, durch das man zu den unterirdischen Anlagen findet, unterscheidet sich von den anderen in der Straßenzeile durch ein wuchtiges Tor aus vier rechteckigen Säulen, auf denen schwere steinerne Balken ruhen. An der Wand eine Marmortafel: HALSAFLIENI PREHISTORIC HYPOGEUM. (...)
Eingang in die »Unterwelt«
Das Entree liegt ebenerdig; darunter führen drei Stockwerke tief unter die Erde. Aus dämmrigem Licht trat ein zwei Meter stattlicher Maltese auf mich zu und nahm mir mit gelassener Selbstverständlichkeit meine Kamerakoffer ab. Meine verdutzten und sicher auch widerspruchsbereiten Blicke konterte er mit den knappen Worten: "No cameras!", und fügte, für den Fall, daß ich kein Englisch verstand, die strenge französische Vokabel: »Defendu!« hinzu. Meine Kameras verstaute er in einem Holzgestell, vor dem er sich imposant aufbaute. »Voilá!« Ist mir doch bis heute nicht klargeworden, weshalb man in manchen Museen nicht fotografieren darf. Sie könnten ein Entgelt dafür verlangen, klar, aber daran kann es nicht liegen, denn beispielsweise im »Musee de l'homme« in Paris war ich bereit, jede gewünschte Summe hinzublättern. Manchmal kitzelt mich der Verdacht, daß die Loge der zünftigen Archäologen es nicht gern sieht, wenn Objekte anders als aus dem von ihnen gesegneten Blickwinkel abgelichtet werden. Daran dachte ich flüchtig, weil mir hier das Fotografierverbot überhaupt nicht einleuchtete. Durch die Erfahrung gewitzt, daß gelegentlich ein kräftiges Trinkgeld für die Gralshüter die Objektive freimacht, drückte ich dem Riesen zwei maltesische Pfunde in die Hand. Die nahm er zwar, zeigte sich aber nicht bereit, mir auch nur eine meiner Kameras auszuhändigen.
Unter Riesen geraten
(...) Während mein Riese auf die Steintreppe zusteuerte, informierte er mich, daß das, was ich nun sehen würde, um die Jahrhundertwende durch Zufall aufgefunden wurde. Das war mir aus der Literatur bekannt. Neu war für mich, daß der ursprüngliche Zugang zur unterirdischen Welt - eine Steinplatte mit einem quadratischen Loch - auf einem Hügel oberhalb des Hafens gelegen hat; als dort eine Kaimauer gebaut wurde, hat man den Eingang zugemauert. Mein Cicerone, der von der Redseligkeit seines Namenspatrons war, stapfte behutsam und mit einer gewissen Scheu (obwohl er diesen Weg sicher Tausende Male ging) die Wendeltreppe hinab; je tiefer die Stiege hinabführte, um so schweigsamer wurde er. Schließlich flüsterte er nur noch, wenn ich etwas fragte.
In der Haupthalle des Mittelgeschosses angekommen, rief ich aus: »Das ist ja fantastisch!« und fragte: »Warum bin ich hier allein?« - »Die Malteser kommen nicht her, sie fürchten das Orakel. Nur die Hotelportiers schicken Touristen, aber zur Zeit ist ja nicht Saison«, flüsterte mir der Riese ins Ohr.
Jahrtausende alte Hi-Fi-Anlage
Falls die Datierung stimmt, kamen - so wird gesagt - vor reichlich 6.500 Jahren Gläubige in diesen Orakelsaal, um sich vom Priester, der nebenan im Orakelraum hockte, ihre Träume deuten zu lassen. Gelesen hatte ich von der enormen Akustik dieses Raumes, aber mir schien es kaum glaubhaft, daß hier leise gesprochene Worte lauter werden, anschwellen und durch den Saal hallen können. Als hätte der junge Riese meine Gedanken geahnt, nahm er mich bei der Hand und führte mich zu einer Nische. Dort sprach er langgezogene Laute in eine in Stein ausgehöhlte Ellipse.
»Ooooohhhaaaa« und »Uuuuuhhhhiii!« Wie von Hi-Fi-Anlagen einer lärmösen Diskothek verstärkt, dröhnten des Riesen Rufe durch den Saal, hallten von den Wänden zurück. Selbst als der stimmgewaltige Mann in das Loch flüsterte, echote es sanft aus allen Nischen und Ecken. Das mußte ich unbedingt auch versuchen. Ich steckte meinen Kopf in die ellipsenförmige »Muschel« und sagte ein langgezogenes: »Jaaaa!« hinein. Je höher ich meine Stimme anhob, um so bizarrer wurde die Resonanz. Senkte ich sie in die Lage eines sonoren Baritons, vibrierte und echote es aus allen Winkeln zurück. Es entging mir nicht, daß diese Wirkung an einer bestimmten Stelle der Ellipse besonders deutlich wurde. Dorthin lenkte ich meine Stimme und kam zu der Vermutung, daß hinter der »Sprechmuschel« ein Hohlraum im Fels verborgen ist, der - wie der Resonanzboden einer Gitarre - wie ein Verstärker wirkt. Ich nehme an, man kann es freilich nicht sehen, daß sich im Fels Hohlräume verzweigen, die die Rufe weiterleiten und an anderen Stellen wieder in den Raum freigeben. Da keine Frau präsent war, konnte ich keine Probe aufs Exempel machen: angeblich funktioniert der mirakulöse Stimmverstärker nur, wenn eine Männerstimme spricht; selbst wenn eine Frau ihre sonore Altstimme erhebt, soll die stimmverstärkende Akustik versagen. Mir ist klar, daß ich noch mal nach Malta muß - mit einer Dame, die mir etwas flüstert.
Auf meinen Reisen sah ich prähistorische Anlagen, die größten Eindruck auf mich machten - Pyramiden und Königsgräber in Oberägypten, megalithische Monsterarbeiten in der Türkei, die Festung Sacsayhuaman oberhalb Cuzco, die »Wasserleitungen« von Tiahuanaco, die hünenhaften Statuen auf der Osterinsel. Um nur wenige Beispiele zu nennen. Das Hypogäum verschlug mir den Atem. Es ist anders als alles andere. Höhlengänge, Kammern und Wege zweigen vom großen Saal ab wie Nischen und kleine Kammern, deren zwei bemalte Decken haben, sich nach gutem Plan anfügen. Nischen und Pfeiler, auf denen die Kuppel der Halle ruht, sind in tadelloser Megalithbauweise gearbeitet: klare Linien, scharfe Kanten an den mächtigen Steinquadern. Selbst die Kuppel ist aus geschwungenen Monolithen zusammengefügt.
Von Steinzeitmenschen geschaffen?
»Und das alles haben Steinzeitmenschen geschaffen?« fragte ich meinen Riesen, dessen dunkle Kulleraugen mit Behagen mein Staunen beobachteten; er nahm die Baskenmütze von seinen schwarzen Haaren, drehte sie in den Händen und antwortete nach einer wohlgesetzten Pause: »Sie sagen, das wäre alles mit dem Hammer ausgeschlagen worden ...« »Sie«, damit meinte er Archäologen. Aus der Antwort des jungen Riesen waren Zweifel herauszuhören; täglich hier unten, hatte er sich wohl auch seine Gedanken gemacht, ob seine frühesten Vorfahren diese Riesenarbeit mit Hämmern hatten zuwege bringen können. Da mir meine grelle Taschenlampe belassen worden war, konnte ich unschwer erkennen, daß das Herausschlagen der Säulen, Nischen und Kuppelteile eine monströse Meisterleistung war. Fugenlos ragen aus dem steinernen Boden die Monolithen, die die Nischen bilden, und sie sind aus dem gleichen Stein, aus dem der Boden ist. Wie »Querbalken« in einer statisch genau berechneten Konstruktion liegen darauf weitere Monolithen, auf denen dann die zur Kuppelform gekrümmten Monolithen ruhen.
Wann orakelte man hier unten? Vor drei-, vor vier-, vor fünftausend Jahren? Phönizier und Griechen standen nicht hier unten: das Heiligtum war über Jahrtausende verschüttet, den Augen der darüberhin Wandelnden verborgen. Gräber, die hier gefunden wurden, datiert man 1000 Jahre früher, nach rund 2500 v. Chr., und die phönizischen und griechischen Invasoren können mit großer Sicherheit nach 1400 bzw. 800 v. Chr. angenommen werden.
Mein langer Cicerone führte mich in eine drei Stufen tiefer gelegene Nische, in der ehemals Götterfiguren gestanden haben mögen. Er deutete auf ein Loch im Boden, das mit einer Steinplatte verschlossen war. Es gäbe hier, erfuhr ich, eine Reihe solcher Öffnungen, und in dem steinernen Schlund habe man bei Ausgrabungen menschliche und tierische Skelette gefunden, und niemand wisse, ob hier Mensch und Tier geopfert wurden. Der Gedanke daran ist auch einige tausend Jahre nach dem Geschehen noch gruslig. Es sollte aber noch unheimlicher werden.
12 m »unter der Straße«
Das Mittelgeschoß, in dem wir uns aufhielten, liegt etwa elf Meter unter der Straßenebene. Wir schritten weitere sieben Stufen hinab. Nun hielten wir uns bei zwölf Meter am tiefsten Punkt der dreigeschossigen vorgeschichtlichen Anlage auf. Noch eine letzte Stufe ... und man steht vor einem rechteckigen Verlies, in dem - so die Mutmaßungen - unerwünschte Eindringlinge »abgeschoben« wurden, man ermordete Feinde beseitigte, Menschen geopfert wurden, freiwillig zum Sterben Bereite hinabstiegen oder Grabschänder in eine tödliche Falle liefen. Die Toten, deren über 7000 Skelette man da unten fand, hüten ihr mystisches Geheimnis. In einem Reiseführer lese ich: »Der unterirdische Tempel und Orakelplatz der unbekannten Urbevölkerung besteht aus mehreren Gängen und Räumen und ist drei Stockwerke tief unter die Erde eingegraben bzw. in den Felsen geschlagen ...« Zu dieser lakonischen Feststellung darf man wohl ergänzen, daß für die »Schlaghämmer« - wie bei den Geleisen - Unmengen an Feuerstein verwandt worden sein müssen, den es auf der Insel weder gab noch gibt.
Steinzeit heißt Steinzeit, weil die Menschen mit Steinwerkzeugen arbeiteten. Metall gab es noch nicht. Aber Feuerstein, der härter als Kalkstein ist, gab es auch nicht. Von Flößen und Schiffen, die ihn übers Meer auf die Insel hätten bringen können, ist nichts, gar nichts bekannt. Es gab sie nicht.
Würde man widersinnigerweise sogar die Materialfrage als lösbar annehmen, bleibt das entscheidende Rätsel: Zu welchem Zweck buddelte und baute man das Hypogäum drei Etagen tief unter die Erde? Bleibt auch noch die bisher ergebnislose Recherche nach der gekonnten Architektur! Vom ersten Hammerschlag ins Gestein mußte das Ziel festgelegt sein, die Abfolge der Arbeit geplant, der Einsatz der fleißigen Steinmetze koordiniert werden.
Ein Steinzeitarchitekt bei der Arbeit
Man stelle sich, weil's so lustig ist, die Arbeit eines steinzeitlichen Architekten einmal vor: er kritzelte einige hundert Entwürfe auf Palmblätter - nach einem Modell, das die Götter ihm im Traum eingegeben hatten. Woher sonst wäre ihm die kühne Konstruktion einer unterirdischen Kuppel gekommen, für die es kein Vorbild gab? Unser verwegener Steinzeitarchitekt plante seine Anlage drei Stockwerke tief unter der Erde. Woher bezog er das dafür notwendige statische Wissen? Welche »Masken« gab er den Steinhauern für die notwendigen geraden und gekrümmten Monolithen? Die mußten ihr eigenes Gewicht und das der Stockwerke darüber tragen! Als unser kühner Architekt seine erstaunlichen Pläne den Bauherren vorlegte, stand die frustrierende Frage nach dem nötigen Werkzeug im Raum. Nach derzeitigem Befund steinzeitlicher Möglichkeiten war sie unlösbar. O Schande!
Erstklassige Air-condition
Der Rohbau wurde unerhört verfeinert - durch die Akustik, über die schon berichtet wurde, und durch eine erstklassige »aircondition«! Das Hypogäum hat sie in sich. Ob nur einer samt beigeordnetem Riesen, wie ich, durch das dreistöckige unterirdische »Tiefhaus« pilgert oder ob Hunderte Touristen die Säle durchwandern - die Temperatur ändert sich wenig. Dabei weiß jedermann, wie schnell in geschlossenen Räumen die Luft aufheizt, wenn Menschen wie leibhaftige Radiatoren Wärme abgeben. Das System im Hypogäum von Saflieni ist so raffiniert wie das in den unterirdischen Städten von Derinkuyu in der Türkei, wo, ob Sommer oder Winter, auf allen 13 (!) Stockwerken tief im Erdreich die Temperatur konstant ist. Was Derinkuyu angeht, hat man sich der Einfachheit halber darauf geeinigt, die raffiniert angelegten unterirdischen Städte wären in nachchristlicher Zeit entstanden (als ob nach Christus auch Wärmetechniker ausgeschwärmt wären!). Das stimmt zwar gewiß nicht, aber diese zeitliche Fixierung muß als Erklärung für das erstklassige Belüftungssystem herhalten. Diese arg schiefe Kurve läßt sich im Hypogäum nicht nehmen: seine steinzeitliche Entstehung ist unbestritten.
Sind schon Konstruktion und Bauarbeiten ein Rätsel, die Akustik ein Phänomen, dann erfüllt die Steinzeit-air-condition Ansprüche, die man mit Fug und Recht als erstaunlich bezeichnen kann. Drei Bauetappen? Bau nach einem Plan! Es wird vermutet, das Hypogäum wäre in drei Bauetappen erstellt worden. Das nimmt man an, weil Säle und Nischen in der Architektur voneinander abweichen. Auf der oberen Ebene wurden natürliche Felsausbuchtungen lediglich erweitert und geglättet, während in der Haupthalle mit ihren Nebenräumen des Mittelgeschosses zweifelsfrei eine bis dato unerklärbare (künstliche) Megalithbauweise die Anlagen prägt. Diese Erklärung hat eine weiche Stelle: die verschiedenen Techniken müssen gleichzeitig angewandt worden sein, weil das akustische wie das Belüftungssystem das ganze Hypogäum erfassen. Ergo muß der erste Architekt mit seinen Nachfolgern von Anfang an eine klare Vorstellung von der fertigen, kompletten Anlage gehabt haben. Nachträgliche Korrekturen oder »Installationen« in Stein aus Stein sind nicht möglich.
Für mich sind die Geleise, Tempel und das Hypogäum auf Malta Beweise dafür, daß hier »Götter« mit von der Partie waren.
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Quelle Text: Gekürzter Auszug mit freundlicher Genehmigung von Erich von Däniken aus seinem Buch "Prophet der Vergangenheit", 1979
Quelle Fotos: Alle Bilder (c) Tatjana Ingold
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Sonstige Mysteries
Schädeldeformationen
Bekannt sind deformierte Schädel vor allem aus Südamerika. Doch Menschen mit in die Länge gezogenen Schädeln waren schon in vorgeschichtlichen Zeiten bei vielen Kulturen anzutreffen. Im Alten Ägypten (vor allem Amarna-Epoche unter Pharao Echnaton) ebenso wie im ganzen Orient und vor allem in China. Bis in neuere Zeit war die Sitte, Schädel zu verformen, noch in Lappland und auf Kreta üblich.
Dieser gut erhaltene Langschädel wurde im östlichen Österreich in einem Gräberfeld aus dem 5. Jahrhundert gefunden. Die niederösterreichischen Dörfer Kronberg und Kollnbrunn sind selbst manchen Historikern kaum bekannt, und doch wurden gerade dort ungewöhnliche Entdeckungen gemacht. In einem geplünderten Gräberfeld fand man neun menschliche Skelette. In fünf der neun Gräber wiesen die Schädel eigenartige Verbindungen auf: künstliche, im Säuglingsalter durch Bindewicklung hervorgerufene, Deformationen.
Eine Frage bleibt weiterhin unverständlich: Was trieb die Menschen auf der ganzen Welt dazu, so etwas zu tun? Was hat sie so beeindruckt, dass sie bereit waren ihre eigenen Kinder einer qualvollen Prozedur zu unterziehen und misszugestalten? Wen wollten sie imitieren?
Versteinerter Hammer
Im Juni 1934 wurde im Kimball County in Texas ein seltsames Artefakt gefunden, welches heute im "Creation Evidence Museum" in Glen Rose, Texas zu besichtigen ist. Im Rahmen der Ausstellung "Unsolved Mysteries" hatte ich Gelegenheit, das Originalartefakt zu fotografieren.
Der sogenannte "Hammer von Texas" gehört seit einigen Jahrzehnten zu den wohl skurrilsten Funden der Erdgeschichte.
Die Familie von Emma Hahn, die ihn im Juni 1934 in London, Texas (Kimball County), bei einer Wanderung zum Llano Uplift fand, feilte am Hammerkopf um zu überprüfen, ob dieser wirklich aus Metall besteht. Die Stelle rostet bis heute nicht.
Zum Zeitpunkt seiner Entdeckung war der Gegenstand komplett von Kalkstein eingeschlossen. Daraus wurde gefolgert, dass der "Hammer" vor der Entstehung des Steinmaterials entstanden ist, zumindest aber das gleiche Alter aufweisen müsste. Dieses Alter wird von Geologen auf 140 Millionen Jahre geschätzt. Eine urzeitliche Epoche, wo nach gängiger Auffassung noch kein menschliches Leben existierte. Der Kopf des Hammers ist ca. 15 cm lang, sein Durchmesser beträgt etwa 3 cm. Eine Analyse durch das Metallurgische Institut "Batelle Memorial Laboratory" in Ohio, USA, brachte 1989 ein verwirrendes Ergebnis: der metallische Oberteil des Fundstückes ist aus 96,6 % Eisen, 2,6 % Chlor und 0,74 % Schwefel zusammengesetzt. Danach bestünde das Material fast zur Gänze aus reinem Eisen und korrodiert (rostet) nicht.
Es wurden keine eingeschlossenen Blasen etc. gefunden. Die Qualität des Eisens soll auch nach heutigen Maßstäben beeindruckend bis rätselhaft sein, da weitere Beimengungen (wie z.B. bei der heutigen Stahlherstellung benutztes Kupfer, Titan, Mangan, Kobald, Nickel, Wolfram, Vanadium oder Molybdän) oder Verunreinigungen nicht nachgewiesen werden konnten und der Chloranteil ungewöhnlich hoch ist. Erstaunlich ist auch, dass im Hammerkopf keine Spuren von Kohlenstoff gefunden wurden, da Eisenerz aus irdischen Lagerstätten wohl immer mit Kohlenstoff (und diversen anderen Elementen) verunreinigt ist.
Strahlendes Flugobjekt
Dieser Stein wurde bei La Mana in Ecuador gefunden. Ich fotografierte ihn auf einer Ausstellung in Wien.
Im Ausstellungskatalog las ich darüber folgendes: "Hier ist eine seltsame Szene eingraviert, die mit einer phantastischen Legende verknüpft ist, wonach diese Relikte angeblich Erinnerungen an himmlische Besucher seien, die vor Urzeiten aus dem Sternbild des Sirius oder Orion zur Erde gelangten. Dargestellt ist ein Wesen, das auf einem Sockel thront und in der Hand eine Pyramide hält. In Kopfhöhe führen waagrechte Strahlen zu zwei Geschöpfen in gebeugter Haltung.
So wunderlich die Szene wirkt, sie deckt sich mit anderen bizarren Funden aus dieser Region."
Mir fiel vor allem das Flugobjekt im linken oberen Bereich des Steines auf, das Lichtstrahlen abzusondern scheint.
Ist hier wirklich der Versuch gemacht worden, den Besuch ausserirdischer Wesen durch eine Steingravur zu dokumentieren?
Keramikfigur mit fremdartigen Attributen
Diese Figur steht normalerweise im "Museo de las Culturas Aborigines" in Ecuador. Ich hatte die Gelegenheit das Original auf der Ausstellung "Unsolved Mysteries" in Wien zu fotografieren.
Ausstellungstext: "Die alten Kulturen des Amazonasgebietes brachten ihre religiösen und mythologischen Anschauungen in mannigfaltigerweise zum Ausdruck. Neben zahlreichen naturalistischen Darstellungen finden sich viele absonderliche, die von der Archäologie als "anthropomorphe Lebeswesen des tropischen Regenwaldes" bezeichnet werden. Diese menschenartige Statuette wirkt durch den echsenartigen Kopf (oder Helm?) besonders bedrohlich."
Immer wieder stellt sich die Frage: wer oder was war das Vorbild für diese Figur, die auch Pate stehen könnte für eine neue ausserirdische Rasse in der Star Trek - Serie?
Keramikfigur mit Helm
Eine weitere Figur aus dem "Museo de las Culturas Aborigines" in Ecuador, die ich in Wien fotografierte.
Ausstellungstext: "Kamen die Götter von den Sternen?" Fremdartige Wesen, die mit feuerglänzenden Gefährten vom Himmel kamen, werden in allen Mythologien anschaulich beschrieben. Wo liegt der Ursprung dieser Legenden? Die Meinung darüber ist ebenso geteilt, wie die Abgrenzung von Mythos als geschichtliche Tatsache oder erfundenes Volksmärchen. Wie verhält es sich mit jenen Überlieferungen, die eine Bestätigung in archäologischen Funden erkennen lassen? Die Machinguenga-Indianer im peruanischen Dschungel erzählen von "Menschen im Himmel, die auf einer strahlenden Himmelsstrasse auf die Erde kamen". Beziehen sich solche (...) Legenden über Beziehungen zwischen Menschen und "Himmelswesen" auf wahre, erlebte Begebenheiten in frühgeschichtlichen Zeiten? Sind abnorm erscheinende Götterfiguren wie diese mit Anzug, Helm und Strahlenkranz, Erinnerungen an Besucher aus dem Kosmos?
Dogu-Statuette aus Ton
Diese Figur befindet sich normalerweise im Nagoya City Museum in Japan. Ich hatte Gelegenheit, sie auf einer Ausstellung zu fotografieren.
Unter Dogus versteht man glockenförmige Statuetten, die der Jomon-Periode zugeschrieben werden. Diese vorgeschichtliche Kultur war bereits vor etwa 12.000 Jahren an dern japanischen Küsten angesiedelt und endete um 400 v. Chr.
Die Funde aus der späten Periode um 600 v. Chr. legen auffällige Merkmale der Kleidung dar, die zuweilen an Wesen in modernen Overalls oder Raumfahreranzügen erinnern. Selbst Forscher der amerikanischen Weltraumbehörde NASA bescheinigten den Skulpturen ein Aussehen, das an Weltraumadjustierungen denken lässt.
Gemäss japanischer Mythologie übergaben die Himmelsgötter dem Jimmu Tenno, dem ersten Kaiser von Japan, sein Reich um das Jahr 600 v. Chr. Ist es Zufall, dass die fremdartig anmutenden Dogu-Statuen genau aus jener Zeit stammen?
Was wirkte als Vorbild für die Dogu-Statuen? Waren es die "Helfer der Götter", wie die lokalen Berichte besagen? Welche Wesen trugen damals Anzüge und überdimensional grosse Brillen mit Scharnieren in der Mitte?
Kopf mit geschlossenem Helm
Als letztes Beispiel für Götterdarstellungen möchte ich diese Figur vorstellen. Sie befindet sich normalerweise im Museo Weilbauer in Ecuador und wird der La Tolita-Kultur zugeschrieben, die zwischen 600 und 400 v. Chr. im Raum des heutigen Ecuadors lebten. Die Figur ist ausserordentlich klein und dadurch sehr unscheinbar. Ihre Höhe beträgt gerade einmal vier Zentimeter.
Ausstellungstext: "Seltsame Kopfminiaturen, die in schwer zugänglichen Höhlen in Ecuador gefunden wurden, stellen Archäologen vor Rätsel. Vermutet wird, dass sie ursprünglich "kultischen Zwecken" gedient haben könnten und mit den Mythen der lokalen Bevölkerung zusammen hängen.
Science-Fiction Freunde werden beim Anblick dieses kleinen Porträtkopfes mit geschlossenem Helm vielleicht an eine moderne Nachbildung ihres Weltraumhelden "Perry Rhodan" denken. Was aber hat ein nachweislich präkolumbianischer "Astronauten-Look" im Dschungel von Ecuador verloren.
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