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http://www.christian-buck.de/?http://www.christian-buck.de/blog.php#171

Heimlich währt am Längsten - (2007-11-26 00:47:29) Es gibt anonymisierende Netzwerke [1]. Das sind Netze in denen sich Personen unbeobachtet austauschen können, also ohne dass von aussen bekannt ist, wer gerade was mit wem bespricht. Auch wenn man jemanden verdächtigt und sein Telefon und Internet überwacht kann man dann keine Informationen gewinnen, mit wem oder über was geredet wird. Eigentlich kann man noch nicht einmal erkennen, ob jemand an solch einem Netz beteiligt ist.

Die Dinger funktionieren und man kann keine Gesetze dagegen machen. Es gibt auch keine technischen Maßnahmen dagegen. Was man machen kann ist zu realisieren, dass es so etwas gibt und den damit verbundenen Schock zu überwinden und sich sinnvoll zu verhalten.

Ich möchte keineswegs abstreiten, dass ein Netzwerk, das quasi ein Raum ohne Exekutive (analog zum rechtsfreien Raum) ist, ein sehr hohes Missbrauchspotential birgt. Es wird, zumindest hierzulande, sicherlich weit mehr von Pädophilen und Mafiosis als von Menschenrechtsaktivisten genutzt. Und diese Leute kann man nicht verfolgen. Man weiss nicht wer es ist und was sie überhaupt tun. Bei der Vorstellung habe auch ich ein bisschen Bauchschmerzen, bislang war es ja sonst immer möglich einen Kompromiss zu finden zwischen der Freiheit von Einzelpersonen und dem Wunsch bestimmte Verhaltensweisen und Inhalte zu unterdrücken. So einen Kompromiss gibt es jetzt nicht mehr. Wir müssen einfach damit leben. Und das ist schwieriger als es klingt. Wenn es im realen Leben unmöglich wäre Diebe zu verfolgen hätte das viel Klauerei zur Folge. Ist sogar unbekannt, wer den Diebstahl begeht greift nicht einmal die gesellschaftliche Ächtung, damit sind dann auch gesetzliche Regelungen irrelevant und wir hätten besagten rechtsfreien Raum.

Und sowas für die wirklich Schlimmen? Ja. An dieser Stelle gibt es wohl auch kein großes ',aber ...' die Nichtverfolgbarkeit ist aber immerhin auf die Kommunikation eingeschränkt. Es bricht also nicht sofort Anarchie aus weil die Mafia ja auch weiterhin rumlaufen muss um die Leute zu verhauen, die kein Schutzgeld zahlen. Da kann man sie dann vielleicht fangen und es ist sinnvoll darüber nachzudenken wie man das am besten anstellt.

Nicht sinnvoll ist es so zu tun, als gäbe es keine anonyme Kommunikation, entweder weil es zu unangenehm wäre das einfach zu akzeptieren oder weil man unpopulär würde wenn man da seine Machtlosigkeit so offen zugibt. Zu behaupten technisch sichere Anonymität stände nur einer kleinen Informationselite zu Verfügung und bei allen anderen wäre Überwachung ein effektives Mittel ist nicht nur kurzsichtig sondern falsch. Viele Computerzeitschriften, Zeitungen und Fernsehsender wie der WDR informieren eine breite Masse über die Möglichkeit, ihre Kommunikation vertraulich zu halten. Dieselben Medien weisen auch darauf hin, dass sich mit technischen Vorhaben wie dem Einsatz eines Bundestrojaners und der Vorratsdatenspeicherung allenfalls "digitale Eierdiebe" fangen lassen. Sie binden aber viel Aufmerksamkeit die sich anderweitig besser nutzen liesse.

[1] Es gibt anonymisierende Proxies, Onion Router wie Tor und richtige Netze wie Freenet. Es gibt die Möglichkeit Informationen steganografisch in Bilder einzubetten und diese bei flickr zu tauschen durch das ganz normale Internet. Es gibt eine Unzahl weiterer Ansätze. Die Verfahren sind nicht im streng mathematischen Sinne "absolut sicher" aber so sicher, dass Angriffe dagegen unrealistisch sind. Sobald Angriffe realistisch würden, wäre es einfach auf eine andere Form auszuweichen. Wenn ich also hier von unmöglich rede, meine ich, dass keiner die Möglichkeit hat etwas zu tun und davon auszugehen ist, dass das auch so bleibt.

MEINT der obige Autor. BLOGS
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Heimlich währt am längsten - (2007-11-26 00:47:29) Es gibt anonymisierende Netzwerke [1]. Das sind Netze in denen sich Personen unbeobachtet austauschen können, also ohne dass von aussen bekannt ist, wer gerade was mit wem bespricht. Auch wenn man jemanden verdächtigt und sein Telefon und Internet überwacht kann man dann keine Informationen gewinnen, mit wem oder über was geredet wird. Eigentlich kann man noch nicht einmal erkennen, ob jemand an solch einem Netz beteiligt ist.

Die Dinger funktionieren und man kann keine Gesetze dagegen machen. Es gibt auch keine technischen Maßnahmen dagegen. Was man machen kann ist zu realisieren, dass es so etwas gibt und den damit verbundenen Schock zu überwinden und sich sinnvoll zu verhalten.

Ich möchte keineswegs abstreiten, dass ein Netzwerk, das quasi ein Raum ohne Exekutive (analog zum rechtsfreien Raum) ist, ein sehr hohes Missbrauchspotential birgt. Es wird, zumindest hierzulande, sicherlich weit mehr von Pädophilen und Mafiosis als von Menschenrechtsaktivisten genutzt. Und diese Leute kann man nicht verfolgen. Man weiss nicht wer es ist und was sie überhaupt tun. Bei der Vorstellung habe auch ich ein bisschen Bauchschmerzen, bislang war es ja sonst immer möglich einen Kompromiss zu finden zwischen der Freiheit von Einzelpersonen und dem Wunsch bestimmte Verhaltensweisen und Inhalte zu unterdrücken. So einen Kompromiss gibt es jetzt nicht mehr. Wir müssen einfach damit leben. Und das ist schwieriger als es klingt. Wenn es im realen Leben unmöglich wäre Diebe zu verfolgen hätte das viel Klauerei zur Folge. Ist sogar unbekannt, wer den Diebstahl begeht greift nicht einmal die gesellschaftliche Ächtung, damit sind dann auch gesetzliche Regelungen irrelevant und wir hätten besagten rechtsfreien Raum.

Und sowas für die wirklich Schlimmen? Ja. An dieser Stelle gibt es wohl auch kein großes ',aber ...' die Nichtverfolgbarkeit ist aber immerhin auf die Kommunikation eingeschränkt. Es bricht also nicht sofort Anarchie aus weil die Mafia ja auch weiterhin rumlaufen muss um die Leute zu verhauen, die kein Schutzgeld zahlen. Da kann man sie dann vielleicht fangen und es ist sinnvoll darüber nachzudenken wie man das am besten anstellt.

Nicht sinnvoll ist es so zu tun, als gäbe es keine anonyme Kommunikation, entweder weil es zu unangenehm wäre das einfach zu akzeptieren oder weil man unpopulär würde wenn man da seine Machtlosigkeit so offen zugibt. Zu behaupten technisch sichere Anonymität stände nur einer kleinen Informationselite zu Verfügung und bei allen anderen wäre Überwachung ein effektives Mittel ist nicht nur kurzsichtig sondern falsch. Viele Computerzeitschriften, Zeitungen und Fernsehsender wie der WDR informieren eine breite Masse über die Möglichkeit, ihre Kommunikation vertraulich zu halten. Dieselben Medien weisen auch darauf hin, dass sich mit technischen Vorhaben wie dem Einsatz eines Bundestrojaners und der Vorratsdatenspeicherung allenfalls "digitale Eierdiebe" fangen lassen. Sie binden aber viel Aufmerksamkeit die sich anderweitig besser nutzen liesse.

[1] Es gibt anonymisierende Proxies, Onion Router wie Tor und richtige Netze wie Freenet. Es gibt die Möglichkeit Informationen steganografisch in Bilder einzubetten und diese bei flickr zu tauschen durch das ganz normale Internet. Es gibt eine Unzahl weiterer Ansätze. Die Verfahren sind nicht im streng mathematischen Sinne "absolut sicher" aber so sicher, dass Angriffe dagegen unrealistisch sind. Sobald Angriffe realistisch würden, wäre es einfach auf eine andere Form auszuweichen. Wenn ich also hier von unmöglich rede, meine ich, dass keiner die Möglichkeit hat etwas zu tun und davon auszugehen ist, dass das auch so bleibt.

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Meine Idee hierzu:



Wenn ich hierfür bezahlt würde, also mit der "Datenausspähung und Überwachung
beschäftigt -und bezahlt- würde (Wiederholung war hier wichtig)
Würde ich diese "Tore" nicht zustopfen , sondern diese nutzen , wenn nicht sogar selbst betreiben !
Denn ich habe schon im ersten Falle , die Möglichkeiten, JEDEN der diese "Dienste" anwählt , am EINGANG
abzufangen, d.h. jede Message unverschlüsselt  aufzuzeichnen.
Gerade HIER finde ich die Personen, Gruppen, die "interessante"
Daten zu übermitteln haben, die einer Überwachung und Beobachtung würdig sind.
Dasgleiche trifft für diese "Anonymouse Mail" zu, die Dienstleister anbieten und
sicher nicht alleine Ihr Geld verdienen müssen.

Ich entsinne mich an eine "Dienstleistung, die seit 10 Jahren
unter sogenannten "Warenvermittlern" als Telefonnummer (USA)
weitergegeben wurde. Diese sollte "angeblich" dazu dienen, herauszufinden , ob die
eigene Telfonnummer überwacht bzw angehört wird. Ein, nach Anruf, zurückkommendes
!Piep" sollte bedeuten, dass diese Rufnummer "unbeanstandet" ist.

Im Dienste einer Überwachung, würde ich vorschlagen, "soetwas" zu
installieren/betreiben. Und nach Anruf und Bestätigungspieep, die
Rufnummern (oder Verbindung) durch diesen Anruf "aufzeichnen" zu können.
Denn nur JEDER, der eine USA- Rufnummer zur Überprüfung auch anwählt, hat einen
Grund hierfür. Gerade DIESE "Dienstsuchenden" sind es Wert nun
"Dauerüberwacht" zu werden.

P.S.
Aber vielleicht braucht man mich nicht und ist selbst "so klug" gewesen....
oder nutzt das JETZT "als geklaute Idee" ohne mir ein Honorar anzubieten,
(natürlich aus Geheimhaltungsgründen)
Gustav Pese Trier

 
 
 
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